Raumplanungsgesetz: WWF empfiehlt ein Ja

APPENZELLERLAND. Der WWF Appenzell empfiehlt, bei der Abstimmung über das Raumplanungsgesetz am 3. März mit Ja zu stimmen. Die heute noch vorhandene unverbaute Kulturlandschaft müsse vor einer weiteren Zersiedelung bewahrt werden, so der WWF-Vorstand.

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APPENZELLERLAND. Der WWF Appenzell empfiehlt, bei der Abstimmung über das Raumplanungsgesetz am 3. März mit Ja zu stimmen. Die heute noch vorhandene unverbaute Kulturlandschaft müsse vor einer weiteren Zersiedelung bewahrt werden, so der WWF-Vorstand.

Breite Einsicht

Wie der WWF Appenzell in einer Medienmitteilung schreibt, geht in der Schweiz in jeder Sekunde ein Quadratmeter Boden verloren. Und je mehr zugebaut wird, desto wertvoller sind die noch unverbauten Flächen. Dies erkennen nicht nur die Umweltorganisationen, sondern auch namhafte Politiker, nicht nur aus dem linken und grünen Lager. Der WWF schätze es besonders, dass auch Appenzeller Politiker wie Ständerat Ivo Bischofberger, Ständerat Hans Altherr und Nationalrat Andrea Caroni die Vorlage unterstützen.

Bewahren, was wir haben

«Seit Jahren engagieren wir uns für den Erhalt noch vorhandener unverbauter Flächen, um darin Naturräume und Korridore für Wildtiere zu schützen. Es ist ein stetiger Kampf gegen Bausünden, die wir zuerst im Gespräch und notfalls auf juristischem Weg zu verhindern suchen», sagt Co-Präsident Peter Ettlinger. «Für uns und andere Umweltorganisationen ist die Änderung des Raumplanungsgesetzes deshalb von entscheidender Bedeutung. Als wichtiges Instrument für den Staat, die Kantone, die Gemeinden, aber auch für uns Umweltorganisationen soll auf einer soliden gesetzlichen Grundlage dem Landverschleiss und der Zersiedelung Einhalt geboten werden», unterstreicht Ettlinger. (pd)