Raiffeisenbank Heiden erzielt Rekordergebnis

Mit einem Ertrag von 4,8 Millionen Franken erzielt die Raiffeisenbank Heiden im Jahr 2018 das beste Ergebnis ihrer Geschichte – trotz der Negativ-Schlagzeilen um Pierin Vincenz.

Claudio Weder
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Heinz Zingg, Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Heiden, präsentiert das Geschäftsergebnis 2018. (Bild: Claudio Weder)

Heinz Zingg, Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Heiden, präsentiert das Geschäftsergebnis 2018. (Bild: Claudio Weder)

Die Affäre um Ex-CEO Pierin Vincenz warf einen Schatten über das vergangene Geschäftsjahr der Raiffeisenbanken. «Zwischenzeitlich ist jedoch auch in St. Gallen wieder Ruhe und Zuversicht eingekehrt», sagte Heinz Zingg am Freitagabend an der 113. Generalversammlung der Raiffeisenbank Heiden in der Turnhalle Wies. Erfreut teilte der Verwaltungsratspräsident mit, dass die Raiffeisenbank Heiden ihren gesunden Wachstumskurs fortsetzen konnte – trotz der negativen Vorfälle bei Raiffeisen Schweiz.

Das beste Ergebnis in der Geschichte

Gesamthaft sind die Ausleihungen im Jahr 2018 um über 34 Millionen Franken von 688 Millionen auf knapp 723 Millionen Franken gestiegen. Davon erhöhten sich die Hypothekarausleihungen um 4,8 Prozent oder 32 Millionen Franken. «Dieses Resultat zeigt unsere starke Position im Hypothekargeschäft», so Jürg Baumgartner, Vorsitzender der Bankleitung.

Das Wachstum der Kundeneinlagen konnte mit dem Zuwachs der Ausleihungen jedoch nicht ganz Schritt halten: Die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen stiegen um 0,9 Prozent von 619 Millionen Franken auf 624 Millionen Franken. Die Erfolgsrechnung schliesst mit einem höheren Geschäftsertrag von 4,8 Millionen Franken und einem Jahresgewinn von 480500 Franken – «bislang der höchst erzielte Gewinn in der Geschichte der Raiffeisenbank Heiden», verkündete Baumgartner den 1019 Anwesenden, die auf drei Veranstaltungsorte (Heiden, Speicher, Grub SG) verteilt und per Satellitenübertragung verbunden waren.

Die gesamten Eigenmittel der Raiffeisenbank Heiden belaufen sich per 31. Dezember auf total über 60,6 Millionen Franken. Dies entspricht neu einer Gesamtkapitalquote von 17,15 Prozent. Im Anschluss an die Versammlung unterhielt der Jodlerclub Echo vom Kurzenberg das Publikum mit musikalischen und humoristischen Darbietungen.

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