Raiffeisen mit Steigerungen

HINTERLAND. Der Rechnungsabschluss 2014 der Raiffeisenbank Appenzeller Hinterland mit Hauptsitz in Herisau und Geschäftsstellen in Urnäsch und Waldstatt hat laut Medienmitteilung die Erwartungen übertroffen. So wurden der Bank 2014 über 20 Millionen Franken an Spargeldern neu anvertraut.

Drucken
Teilen

HINTERLAND. Der Rechnungsabschluss 2014 der Raiffeisenbank Appenzeller Hinterland mit Hauptsitz in Herisau und Geschäftsstellen in Urnäsch und Waldstatt hat laut Medienmitteilung die Erwartungen übertroffen. So wurden der Bank 2014 über 20 Millionen Franken an Spargeldern neu anvertraut. Aufgrund des tiefen Zinsniveaus sind die Gelder vermehrt kurzfristig angelegt worden. Auch die Sparte Vorsorgesparen hat um über 10 Prozent zugelegt. Wie es weiter heisst, hatte auch die Kreditnachfrage zugenommen. Die Kundenausleihungen erhöhten sich um 50 Millionen Franken. Damit wurde vor allem der Kauf von Wohneigentum finanziert.

Die Zunahmen sowohl bei den Kundengeldern als auch bei den Ausleihungen führte zu einer deutlich höheren Bilanzsumme von über 770 Millionen Franken; das Wachstum von mehr als sieben Prozent dürfte über dem schweizerischen Durchschnitt liegen. Gegenüber dem Vorjahr konnte der Bruttogewinn trotz sinkender Zinsmarge um ein Prozent gesteigert werden. Er hat somit erstmals die Marke von 5 Millionen Franken überstiegen. Dazu beigetragen haben nebst dem Ertrag aus dem Zinsengeschäft das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, welches um über 14 Prozent zulegte. Der Geschäftsaufwand hat sich um knapp vier Prozent erhöht.

Die Bank zählt rund 9900 Genossenschafterinnen und Genossenschafter, und in nächster Zeit dürfte die runde Zahl von 10 000 Mitgliedern erreicht werden. Die Generalversammlung findet am 24. April an den drei Standorten Herisau, Urnäsch und Waldstatt statt. (pd)