Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Bald kann in Urnäsch gepumpt werden

Im letzten Sommer wurde der Verein «Pumptrack Urnäsch» gegründet. Sein Ziel ist die Realisierung einer ersten solchen Sportanlage im Appenzellerland. Nun stellt die Gemeinde ein Grundstück zur Verfügung.
Karin Erni
Gemeindepräsident Peter Kürsteiner (mit blauerJacke) mit Ueli Schmid, Marcel Gabathuler, Andrea Mathis und Thomas Steingruber vom Verein Pumptrack. (Bild: Karin Erni)

Gemeindepräsident Peter Kürsteiner (mit blauerJacke) mit Ueli Schmid, Marcel Gabathuler, Andrea Mathis und Thomas Steingruber vom Verein Pumptrack. (Bild: Karin Erni)

Das Projekt Pumptrack Urnäsch ist seit seiner Lancierung im letzten Sommer mit viel Rückenwind unterwegs. Im Dezember erhielt der gleichnamige Verein vom Kanton Appenzell Ausserrhoden 46000 Franken aus dem Sportfonds gesprochen. Nun hat auch die Gemeinde ihre Unterstützung zugesagt. Sie stellt dem Verein für 25 Jahre kostenlos ein 1500 Quadratmeter grosses Grundstück bei der Sportanlage Feld zur Verfügung. Auf der Fläche, die in etwa der Grösse von einem Drittel eines Fussballfeldes entspricht, soll schon bald der erste Pumptrack des Appenzellerlandes entstehen.

Bis jetzt mussten die Appenzeller nach Berneck oder Flawil fahren, um einen Pumptrack benutzen zu können. Bild: Tagblatt

Bis jetzt mussten die Appenzeller nach Berneck oder Flawil fahren, um einen Pumptrack benutzen zu können. Bild: Tagblatt

«Es ist positiv, dass sich Leute für ein gemeinnütziges Projekt engagieren, das wollen wir unterstützen», sagt Gemeindepräsident Peter Kürsteiner. Die Anlage stehe Dorfbewohnern und Gästen kostenlos zur Verfügung. Man erhoffe sich durch das Angebot einerseits eine Attraktivitätssteigerung für die Gemeinde. Der Pumptrack kann aber auch für den Schulsport im Rahmen des Unterrichts genutzt werden. Die Gemeinde wird für den kleinen Unterhalt wie Abfallentsorgung zuständig sein.

Baueingabe erfolgt in zwei Monaten

Jetzt, da der Verein über einen geeigneten Standort für den Pumptrack verfügt, könne man mit der Detailplanung der Anlage beginnen, sagt Vereinspräsident Ueli Schmid. «Wir rechnen damit, in zwei Monaten eine Baueingabe machen zu können.» Die Finanzierung laufe derweil parallel weiter. Mit 270000 Franken sind die Projektkosten veranschlagt. Für die Finanzierung habe man verschiedene Stiftungen angeschrieben. Auf der Website des Vereins können sich ausserdem Private und Firmen als Sponsoren eintragen. Der Verein verfügt mittlerweile über mehr als 60 Mitglieder. Diese hätten einerseits eine ideelle Funktion als Unterstützer, andererseits sei es auch vorstellbar, dass sich diese dereinst mit Arbeitsleistungen bei Unterhalt und Reparaturen einbringen. Die Ausführung der Anlage soll mit heimischem Baumaterial wie Erde und Kies erfolgen. Darauf kommt für Sauberkeit und Allwettertauglichkeit ein Asphaltbelag zu liegen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.