Prüfungserfolg für Strassenmeister Heiniger

Die Gemeinde Wattwil informiert über Aktualitäten und Neuerungen. «Femmes-Tische» ist ein schweizerisches Elternbildungsprogramm mit Migrantinnen.

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Daniel Heiniger (rechts) konnte das Diplom der Bauvorarbeiterschule Verkehrswegbau entgegennehmen. (Bild: pd)

Daniel Heiniger (rechts) konnte das Diplom der Bauvorarbeiterschule Verkehrswegbau entgegennehmen. (Bild: pd)

Die Gemeinde Wattwil informiert über Aktualitäten und Neuerungen.

«Femmes-Tische» ist ein schweizerisches Elternbildungsprogramm mit Migrantinnen. Das Angebot hat zum Ziel, Mütter aus verschiedenen Herkunftsländern für Erziehungs-, Integrations- und Gesundheitsfragen zu sensibilisieren. In Gesprächsrunden werden den Migrantinnen Inhalte zu verschiedenen Themen, beispielsweise zu Gesundheit oder Schulsystem, unter Anleitung einer Moderatorin vermittelt. Seit 2014 besteht dieses Angebot im Rahmen eines Pilotprojektes von drei Jahren unter der Führung der Regionalen Fachstelle Integration Toggenburg auch in Wattwil.

Die Erfahrungen nach dem ersten Jahr zeigen, dass Migrantinnen, die am Projekt teilnehmen, aufblühen und Alltagssituationen selbstbewusster bewältigen. Der Gemeinderat unterstützt aufgrund der positiven Erfahrungen das Projekt Femmes-Tische mit Migrantinnen im Rahmen des Pilotprojektes für ein weiteres Jahr.

Genehmigung Baudepartement

Im Zuge einer geplanten Wohnüberbauung sollen der Kloster-Burghalden-Iberg-Weg und teilweise der Burgweg verlegt werden. Mit dem vorgesehenen Bauvorhaben werden die erwähnten Verbindungswege ab der Grundstücksgrenze, teils über Treppen, neu erstellt. Es ist ein Hartbelag vorgesehen. Die neue Wegverbindung dient danach vorwiegend der Erschliessung der privaten Wohnüberbauung und hat somit nur untergeordnetes öffentliches Interesse. Aufgrund der neuen Ausgangslage wird der Kloster-Burghalden-Iberg-Weg mit dem bestehenden Burgweg zusammengelegt und als Gemeindeweg 2. Klasse klassiert bzw. umklassiert werden. Die öffentliche Planauflage erfolgte vom 22. April bis 21. Mai. Es sind keine Einsprachen eingegangen. Mit Verfügung vom 4. September hat der Kanton St. Gallen, Baudepartement, den Teilstrassenplan genehmigt.

Prüfungserfolg

Seit rund einem Jahr ist Daniel Heiniger Strassenmeister der Gemeinde Wattwil. Im Rahmen einer berufsbegleitenden Weiterbildung absolvierte er die verschiedenen Module der Bauvorarbeiterschule. Nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung der Bauvorarbeiterschule 3 konnte Daniel Heiniger im vergangenen Juni nun das Diplom der Bauvorarbeiterschule Verkehrswegbau entgegennehmen. Um die Praxis des Strassenbaus weiter zu vertiefen, absolvierte er zusätzlich ein Praktikum bei der Firma E. Weber AG in Wattwil. Der Gemeinderat Wattwil gratuliert Daniel Heiniger herzlich zur bestandenen Prüfung und wünscht ihm in seiner Funktion als Strassenmeister der Gemeinde Wattwil weiterhin viel Freude und Erfolg.

Mitwirkungsverfahren

Am 9. Juni fand im Thurpark ein öffentlicher Informationsabend der Gemeinde statt zu den Themen Naturgefahrenkarte, Hochhauskonzept und dem Bauprojekt «Corso» mit Gestaltungsplan. Die interessierte Bevölkerung konnte sich dabei aus erster Hand zu diesen für die Entwicklung der Gemeinde relevanten Themen informieren lassen. Die Studie «Hochhauskonzept» zeigte auf, dass es gerade auch im südlichen Bahnhofareal möglich und städtebaulich sinnvoll ist, höhere Bauten zu realisieren. Die Möglichkeit zur Mitwirkung wurde nicht benutzt. Der Gemeinderat schlussfolgert daher, dass die Bevölkerung grundsätzlich mit der Studie «Hochhauskonzept» und der Weiterentwicklung des Bahnhofareals Süd im Sinne der raumplanerischen Zielsetzung der Verdichtung einverstanden ist.

Teilzonenplan Bahnhof Süd

Das Projekt Corso entspricht den Entwicklungsabsichten der Gemeinde Wattwil und ist ein erheblicher Beitrag zur Zentrumsentwicklung Wattwils. Der aktuell brachliegende und ungenutzte Teil des Bahnhofareals kann so städtebaulich aufgewertet und ideal genutzt werden – dies an zentraler Lage und mit optimalen Anbindungen an den öffentlichen Verkehr.

Inzwischen hat der Kanton das Vorprüfungsverfahren abgeschlossen. Aufgrund der Erkenntnisse aus der Studie «Hochhauskonzept» wurde eine Erhöhung des geplanten Gebäudes geprüft. Das Bauvorhaben liegt gemäss Zonenplan mehrheitlich in der Kernzone K3 (drei Vollgeschosse), daher beschloss der Gemeinderat die Aufzonung des Baugebietes in die Zone K4 (vier Vollgeschosse). Der Prozess setzt sich nun im Teilzonenplanverfahren fort. Die notwendigen Planunterlagen inklusive Bericht liegen für die öffentliche Auflage bereit. Die 30tägige öffentliche Auflage dauert von 6. Oktober bis 4. November. Das anschliessende Referendumsverfahren dauert 40 Tage.

Verlegung der Austrasse

Die Austrasse zweigt vor der Rietwisbrücke südlich von der Bahnhofstrasse ab und erschliesst das Industriegebiet Au. Im Zusammenhang mit dem Gestaltungsplan Bahnhof Süd ist eine Verlegung der Austrasse notwendig, weil damit die Grundlage geschaffen wird, die Grundstücke besser zu überbauen, was die Voraussetzung für eine optimale Zentrumsentwicklung ist. Die Vergabe der Ingenieurleistungen wurde an die Schällibaum AG, Wattwil, erteilt.

Neubau Erdgasstation

Die heutige A-Station (Druckreduzierstation) befindet sich auf dem Gaswerkareal an der Austrasse in Wattwil. Die bestehende A-Station muss aufgrund ihres Alters erneuert und der Standort soll in diesem Zusammenhang nach ausserhalb des Siedlungsgebietes verschoben werden.

Die neue Abgabestation (A-Station) soll in unmittelbarer Nähe zur bestehenden Erdgasleitung mit neuen Zu- und Abgangsleitungen und mit einem unterirdischen Erdgasröhrenspeicher mit zwei Rohrsträngen entstehen. Der Gemeinderat hat zum Vorhaben der neuen Erdgasstation der Säntis Energie AG mit Anschlussleitungen in der Schomatten im Rahmen des Planauflageverfahrens zustimmend Stellung genommen.

Neuer Jugendarbeiter gewählt

Der Jugendarbeiter der Gemeinde Wattwil, Samuel Roth, reduziert sein Pensum, um berufsbegleitend eine Weiterbildung zu absolvieren. Damit das vielfältige Angebot der offenen Jugendarbeit Wattwil weiterhin vollumfänglich aufrechterhalten werden kann, werden die 30 Prozent durch einen weiteren Mitarbeiter Jugendtreff abgedeckt. Der Gemeinderat hat für diese Position Christian Kressig gewählt. Er wird seine neue Funktion als Jugendarbeiter bereits ab Ende Oktober wahrnehmen. Der Gemeinderat wünscht Christian Kressig alles Gute und viel Freude bei seiner neuen Herausforderung im Dienste der Gemeinde und der Wattwiler Jugendlichen. (gem)

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