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PROJEKTIERUNG: Zweiter Anlauf für Schulhausneubau

Nach 2015 plant Teufen erneut im Landhaus ein Schulhaus für die Sekundarstufe. Bei der vorgeschlagenen Lösung fällt ein Streitpunkt der ersten Abstimmung weg.
Jesko Calderara

Am 4. März entscheiden die Stimmberechtigten in Teufen über einen Projektierungskredit von 900000 Franken für den Bau eines neuen Sekundarschulhauses im Landhaus. 2015 scheiterte eine entsprechende Vorlage an der Urne. Ein Streitpunkt war damals der teure Landkauf. Der Bedarf an zusätzlichem Schulraum ist bis heute jedoch unbestritten. Schulpräsidentin Ursula von Burg und Thomas Brocker, Mitglied der Schulkommission und Bauberater, wiesen in diesem Zusammenhang auf die steigenden Schülerzahlen hin. Grund dafür sind Familien als Neuzuzüger und steigende Geburtenzahlen. Die eingesetzte Arbeitsgruppe hat auch Alternativen zu einem Neubau geprüft. Auf dem Hörli-Areal gebe es aber zu wenig Platz für eine Erweiterung, sagte Gemeinderätin Pascale Sigg-Bischof. Mittelfistig braucht die Mittelländer Gemeinde Platz für zwölf zusätzliche Klassen. Als weitere Nachteile des bestehenden Sekschulhaus Hörli nannte Brocker die fehlenden Räumlichkeiten für Sonderpädagogik und die zu kleinen Klassenzimmer.

Grundstück gehört der Gemeinde

Für den geplanten Neubau ist ein Grundstück neben dem Alters- und Pflegeheim Haus Lindenhügel vorgesehen. Es gehört bereits der Gemeinde. Bis anhin war das Land jedoch als Reserve für den «Lindenhügel» gedacht und stand daher 2015 nicht zur Verfügung. Unterdessen hat sich die Ausgangslage aber verändert. Laut den Berechnungen des Kantons hat Teufen genügend Pflegeheimplätze. Aus diesem Grund wird das Areal für Schulzwecke freigegeben. Die Lage unmittelbar neben den Sportanlagen bezeichnete von Burg als «ideal». Der Kinderspielplatz könne verlegt werden, betonte die Schulpräsidentin. Für die Spielwiese wolle man im Gespräch mit dem Sportverein eine Lösung finden.

Baukosten werden auf 20 Mio. Franken geschätzt

Falls die Teufnerinnen und Teufner am 4. März grünes Licht für die weiteren Planungen geben, soll bis Ende Jahr ein Projektierungswettbewerb durchgeführt werden. Die Volksabstimmung über den Baukredit könnte dann im November 2019 erfolgen. Nach heutiger Schätzung belaufen sich die Baukosten auf rund 20 Millionen Franken. Läuft alles nach Plan, wäre das neue Schulhaus im Juni 2022 bezugsbereit.

Nach dem Auszug der Sekundarschule haben die Gemeindebehörden die Vision, das 1908 gebaute alte Schulhaus Hörli zu einem Zentrum mit Tagesstrukturen für Primarschüler umzunutzen. Was dereinst aus dem Schulhaus Dorf wird, ist offen.

Jesko Calderara

jesko.calderara@appenzellerzeitung.ch

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