Projekte um ein Jahr zurückgestellt

Am Mittwochabend fand im Restaurant Bären in Mosnang die Versammlung der Dorfkorporation statt. Die Jahresrechnung 2012 der Korporation glänzte mit einer positiven Bilanz. Dies vor allem wegen zurückgestellten Arbeiten.

Flavia Forrer
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Patrick Brändle, Präsident der Dorfkorporation Mosnang, (links) und Silvia Stillhard, Aktuarin des Verwaltungsrates. (Bild: Flavia Forrer)

Patrick Brändle, Präsident der Dorfkorporation Mosnang, (links) und Silvia Stillhard, Aktuarin des Verwaltungsrates. (Bild: Flavia Forrer)

MOSNANG. Am Mittwochabend trafen sich 53 Bürgerinnen und Bürger zur Versammlung der Korporation Mosnang im örtlichen Restaurant Bären. Präsident Patrick Brändle präsentierte die positiv ausgefallene Jahresrechnung 2012 sowie die Projektplanung 2013. Nach der halbstündigen Versammlung waren die anwesenden Bürger und Bürgerinnen traditionell zum Abendessen eingeladen.

Projekte noch nicht realisiert

Die Dorfkorporation Mosnang hat im letzten Jahr in den Sparten Wasserversorgung, Elektroversorgung und Kabelfernsehen einen Einnahmeüberschuss erzielt. Die 138 000 Franken seien vor allem wegen nicht erledigten Arbeiten übrig, sagte Patrick Brändle. Der Korporation fehlte die Zeit, diese zu erledigen. «Manchmal ist es halt so, dass es anders kommt als man denkt. Ich lasse mir vorhalten, dass die Dorfkorporation in Bezug auf die realisierbaren Projekte zu optimistisch war», erklärte Brändle die nicht getanen Arbeiten.

Einige Neubauten geplant

Die Korporation will nun in diesem Jahr die geplanten Projekte realisieren. So werden im Bereich Elektroversorgung der Neubau der Trafostation Hofwis ausgeführt. Bei der Wasserversorgung wird das Wasserreservoir auf der Fürschwand in Zusammenarbeit mit Mühlrüti, Wiesen und Dreien fertig gestellt. Zusätzlich werden noch neue Wasserleitsysteme gebaut. Im Bereich der Kommunikation realisiert die Dorfkorporation Mosnang eine neue Lichtwellenleiterverbindung zwischen Mosnang und Mühlrüti. Patrick Brändle zeigte sich an der Korporationsversammlung zuversichtlich, dass die geplanten Projekte im laufenden Jahr abgeschlossen werden.

Neue Bedürfnisse beim Strom

Die ordentlichen Geschäfte hat Patrick Brändle mit den langfristigen Zukunftsaussichten eingeleitet. Damit die Stromversorgung auch noch in den nächsten Jahren gewährleistet ist, arbeiten Wissenschafter intensiv am Stromnetz der Zukunft. In der Schweiz ist Swiss Grid verantwortlich für den Betrieb, Unterhalt und Ausbau des Übertragungsnetzes. Somit also auch für das Stromnetz der Zukunft. «Neue Stromleitungen müssen in den nächsten Jahren zwangsläufig gebaut werden, um den Strom der Windparks, Photovoltaik- und Biogasanlagen in das Netz zu speisen», sagte Patrick Brändle. Er ist zuversichtlich, dass es der Gemeinde Mosnang gelingen wird, die Stromversorgung auf die neuen Bedürfnisse auszurichten.

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