Projekte laufen in fast allen Toggenburger Gemeinden

Vernetzungsprojekte helfen durch die Zusammenführung der Lebensräume, typische Tier- und Pflanzenarten zu fördern. In fast allen Toggenburger Gemeinden gibt es entsprechende Projekte.

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Toggenburg. Mit den Vernetzungsprojekten wollen der Bund und die Kantone die Öko-Qualität fördern, denn diese wird trotz der zahlreichen beitragsberechtigten Flächen noch nicht erreicht. Primäre Aufgabe der Vernetzungsprojekte ist es, die Qualität der Flächen zu steigern, damit langfristig die Lebensräume zahlreicher Tier- und Pflanzenarten gesichert werden.

In fast allen Gemeinden im Toggenburg sind solche Vernetzungsprojekte angelaufen. Mit Bewirtschaftungsverträgen verpflichten sich die Landwirte, einen Teil ihrer Landwirtschaftsfläche ökologisch zu bewirtschaften. Diese Auflagen sind absolut freiwillig und werden mit Zusatzbeiträgen finanziell entschädigt.

Beim Beginn eines Vernetzungsprojekts wird die Ist-Situation analysiert. Zusammen mit den beteiligten Bewirtschaftern wird eine Soll-Situation definiert. Zudem werden Leit- und Zielarten bestimmt.

Die Zielarten will man mit den Bewirtschaftungsmassnahmen direkt fördern. Zudem trägt man Sorge zum Lebensraum, in welchem die Leitarten typischerweise vorkommen. Ein Projekt dauert sechs Jahre, dann wird es überprüft und, falls sinnvoll und gewünscht, um weitere sechs Jahre verlängert. (sas)