Projekt ist auf gutem Weg

LÜTISBURG. Seit diesem Jahr hat die Gemeinde Lütisburg ein neues Vernetzungsprojekt. Das Projekt wurde vom Landwirtschaftsamt geprüft und gutgeheissen. Rund zwei Drittel der Landwirtschaftsbetriebe, zurzeit 45, haben Biodiversitätsförderflächen für die Vernetzung angemeldet.

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LÜTISBURG. Seit diesem Jahr hat die Gemeinde Lütisburg ein neues Vernetzungsprojekt. Das Projekt wurde vom Landwirtschaftsamt geprüft und gutgeheissen. Rund zwei Drittel der Landwirtschaftsbetriebe, zurzeit 45, haben Biodiversitätsförderflächen für die Vernetzung angemeldet.

Die ökologische Bewirtschaftung dieser Flächen wird entschädigt und soll seltenen Tierarten wie dem Hermelin, der Zauneidechse oder dem Schachbrettfalter und seltenen Pflanzenarten zugute kommen.

Auch ökologische Aufwertungen kommen zum Zuge. So gestalten die Landwirte eine vielfältige und reichhaltige Natur, indem sie Altgrasstreifen, Ast- und Steinhaufen anlegen und weitere Bäume pflanzen, um einem Hochstammobstgarten anzulegen.

Nachdem ein früheres gemeindeübergreifendes Vernetzungsprojekt gescheitert war, hat Lütisburg diese Aufgabe zusammen mit dem in der Region tätigen Büro «Ökoberatungen Reto Zingg GmbH» selbst an die Hand genommen. Dieses Vernetzungsprojekt ist nun auf gutem Weg.

Das Projekt läuft voraussichtlich bis ins Jahr 2023, dann kann bei Bedarf ein Antrag auf Verlängerung an den Kanton gestellt werden. Die teilnehmenden Landwirte werden darüber erneut orientiert. (gk)