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PROBE: Jugendorchester führt auf

Verdi, Strauss und Schostakowitsch – Stücke von bekannten Komponisten stehen auf dem neuen Programm des Jugendorchesters Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden.
Lisa Wickart
Das Jugendorchester Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden übt für die bevorstehenden Konzerte im März. (Bild: Lisa Wickart)

Das Jugendorchester Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden übt für die bevorstehenden Konzerte im März. (Bild: Lisa Wickart)

Lisa Wickart

redaktion@appenzellerzeitung.ch

Rund 40 junge Musikerinnen und Musiker sitzen in der Aula des Schulhauses Landhaus in Teufen und warten auf die Anweisungen des Dirigenten Stéphane Fromageot, Studienleiter und Kapellmeister des Theaters St. Gallen. Er atmet tief ein und hebt den Dirigentenstock energisch. Augenblicklich setzten die Streicher ein.

Inmitten der Violinen und Celli sitzt Solist Joshua Broger aus Trogen vor seinem Hackbrett und beginnt zu spielen. Das Hackbrettkonzert des St. Galler Komponisten Paul Huber bildet das Kernstück des neuen Musikprogramms des Jugendorchesters Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden. Das Orchester probt zurzeit intensiv für die beiden Konzerte, die den Jugendlichen bald bevorstehen. Vergangenen Samstagnachmittag hatten sie ihre zweite Probe im Schulhaus Landhaus in Teufen.

Eva Crottogini, Initiantin und Organisatorin des Jugendorchesters, zeigt sich zufrieden mit den Fortschritten: «Das Ganze klingt schon sehr gut, für das, dass dies erst die zweite Probe ist.» Danach gibt es nur noch die drei Tage Intensivproben auf der Musikinsel Rheinau unterhalb des Rheinfalls.

Die musikalischen Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler zwischen neun und neunzehn Jahren sind hoch, denn auf dem Programm stehen neben Huber auch Stücke von Verdi, Strauss, Schostakowitsch und Melodien aus dem Film «Ratatouille». Das erste Konzert findet am Sonntag, 18. März, um 17 Uhr in der Grubenmannkirche in Teufen statt. Eine besonders spezielle Erfahrung ist laut Crottogini das zweite Konzert in der Tonhalle St. Gallen am Mittwoch dem 21. März um 19.30 Uhr: «Das Jugendorchester hat noch nie in einem so renommierten Saal gespielt.»

Orchester wird mit Bläsern erweitert

Letztes Jahr startete das Jugendorchester Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden zum ersten Mal als Pilotprojekt. Initiantin und Musikschulleiterin Eva Crottogini habe schon länger den Bedarf eines Orchesters für Jugendliche gesehen. Die Musikschulen im Appenzellerland seien zu klein, um selbst Orchesterkurse auf erhöhtem Niveau anbieten zu können. Nachdem sich die Konzerte im Jahr 2017 als Erfolg erwiesen hatten, entschied Eva Crottogini das Streichorchester weiterzuführen.

Nächstes Jahr möchte sie die Musikgruppe erweitern, denn sie plant eine klassische symphonische Besetzung mit Blasinstrumenten. Welche Jugendliche für das Orchester geeignet sind, entscheiden die Lehrer und Lehrerinnen der Musikschulen. Laut Crottogini beträgt das Niveau der jungen Musiker in etwa Stufe vier, wobei Stufe sieben als geeignet für den Eintritt in eine Musikhochschule angesehen wird.

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