Private Kunsträume dominieren

APPENZELLERLAND. Professionelle Kunstgalerien haben im Appenzellerland einen schweren Stand: Die Verdienstmöglichkeiten sind gering, und der Kampf um Aufmerksamkeit ist oft zermürbend. Verbreitet hingegen sind Ausstellungen in privaten Ateliers.

Michael Genova
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Eine der wenigen Appenzeller Galerien mit einem Jahresprogramm: Die Galerie Tolle in Rehetobel wurde 2012 eröffnet. (Bild: mge)

Eine der wenigen Appenzeller Galerien mit einem Jahresprogramm: Die Galerie Tolle in Rehetobel wurde 2012 eröffnet. (Bild: mge)

Professionelle Kunstgalerien haben im Appenzellerland einen schweren Stand: Die Mühen sind gross, die Verdienstmöglichkeiten bescheiden. Christina Waidelich weiss dies aus eigener Erfahrung; während acht Jahren führte sie zusammen mit dem Grafiker Hansjörg Rekade in Heiden die Galerie W. «Man muss ständig ums Publikum und um Käufer kämpfen», sagt sie. Galeristen brauchten viel Idealismus und Begeisterungsfähigkeit. Die klassische Kunstgalerie mit mehreren Verkaufsausstellungen pro Jahr ist eine Seltenheit geworden. Oft fehlt die kontinuierliche Vermittlungsarbeit eines Galeristen, der Künstler über Jahre hinweg betreut.

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