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Premiere im Alpstein: Spatenstich zum Solarfaltdach bei der Kronbergbahn ist erfolgt

Bei der Kronbergbahn ist ein Pionierprojekt angelaufen. Eine Solaranlage liefert bald Strom, Parkplätze im Schatten – und soll mehr Touristen anziehen.
Philipp Wolf
So soll das Solarfaltdach ausgefahren aussehen. (Visualisierung: SAK)

So soll das Solarfaltdach ausgefahren aussehen. (Visualisierung: SAK)

Nun haben die Bauarbeiten zum Pionierprojekt der Kronbergbahn begonnen. Nach mehreren Jahren Planung soll die innovative Fotovoltaikanlage auf dem Parkplatz der Luftseilbahn Jakobsbad-Kronberg AG im Spätherbst dieses Jahres in Betrieb genommen werden. Ab dann sollen 1320 Solarpanels auf 4000 Quadratmetern jährlich über 350 000 Kilowattstunden Strom produzieren. Die Installation wird vollautomatisch betrieben werden und je nach Wetterbedingungen ein- oder ausgefahren werden.

Thomas Rechtsteiner von der St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG (SAK) sprach von etwas «Historischem», das im Begriff sei, zu entstehen. Markus Wetter, Präsident des Verwaltungsrats der Kronbergbahn strich ebenfalls die Einzigartigkeit des Projektes heraus. Zwar besteht seit 2017 bereits ein Solarfaltdach in Chur, doch wird nun erstmals ein Parkplatz mit solch einer Anlage versehen.

Solarfaltdach als Alleinstellungsmerkmal

So wird die Kronbergbahn in naher Zukunft einen Grossteil ihres Strombedarfs durch das Solarfaltdach decken können «und noch dazu haben unsere Gäste Parkplätze im Schatten», so Wetter. Finanziert wird das 1,5-Millionen-Franken-Projekt von der SAK. Freunde der Sonnenenergie – sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen – können zudem Nutzungsrechte einzelner Solarpanels kaufen. Für 800 Franken kann Mann oder Frau sich eine Zelle für 15 Jahre kaufen. Die Vergütung wird über Erlebnisgutscheine für Angebote der Kronbergbahn stattfinden.

Wetter macht indes keinen Hehl daraus, dass sich die Kronbergbahn vor allem für das Projekt interessiert hat, weil es noch nirgendwo sonst realisiert wurde. «In fünf Jahren wäre ein Solarfaltdach für uns nicht mehr interessant gewesen», sagt er. Die Bahn erhofft sich durch die Solaranlage als Attraktion mehr Besucher und mehr Ertrag. Ansonsten generiere das Faltdach für die Kronbergbahn keinen Mehrwert, sagt Wetter. So ist Nachhaltigkeit zwar wichtig, doch ist diese beim innovativen Parkplatz letztlich einfach ein Mittel zum Zweck.

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