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PREISTRÄGER: Erfolgreich in der Nische

Die Fenster Huber AG ist diese Woche in Essen mit einem Design-Award ausgezeichnet worden. Am Donnerstagabend wurde in Herisau gefeiert.
Patrik Kobler
«Best of the Best»: Bei den Verantwortlichen der Fenster Huber AG herrscht grosse Freude über die Auszeichnung. (Bild: Red Dot)

«Best of the Best»: Bei den Verantwortlichen der Fenster Huber AG herrscht grosse Freude über die Auszeichnung. (Bild: Red Dot)

Patrik Kobler

patrik.kobler

@appenzellerzeitung.ch

Die Fenster Huber AG hat eine Holzschiebetüre mit schlanken Profilen entwickelt und damit an einem Designwettbewerb in Deutschland (siehe Kasten) die Auszeichnung «Red Dot: Best of the Best» gewonnen. Über 5500 Produkte aus 54 Ländern wurden von der Jury begutachtet; gut 100 wurden mit einem Preis bedacht. Die offizielle Gala mit 1200 Gästen fand am vergangenen Montag in Essen statt. Am Donnerstagabend wurde nun zu Hause am Firmensitz an der St. Gallerstrasse in Herisau gefeiert. Jacqueline und Martin Huber durften unter anderem alt Nationalrätin Marianne Kleiner, alt Landammann Jakob Brunnschweiler, Industrievereinspräsident Urs Alder oder Gemeinderat Max Eugster als Gäste willkommen heissen.

Martin Huber blickte auf die 134-jährige Firmengeschichte und eine entscheidende Zäsur zurück. «Wir haben uns entschieden, nicht im Massenmarkt mitzumachen, sondern hochstehende Produkte, nach den Wünschen unserer Architekten, zu einem marktgerechten Preis hier in Herisau zu produzieren», sagte er. Die Strategie geht auf. Gemäss Martin Huber ist der Arbeitsvorrat sehr gut; 93 Prozent des geplanten Umsatzes von 2017 ist bereits verkauft. Die Appenzeller arbeiten mit renommierten Architekten zusammen, beispielsweise haben sie für Herzog & de Meuron Holzschiebetüren entwickelt, «wie sie in Europa noch nie ausgeführt wurden». Die eindrücklichen Zahlen der Elemente: 1,5 Tonnen pro elektrisch schiebbarem Flügel und eine Flügelgrösse von 16 Quadratmetern. Ein Muster bekamen die Gäste beim anschliessenden Firmenrundgang zu sehen.

Das Unternehmen hat kräftig in den Standort Herisau investiert. Davon zeugen einerseits der Neubau, andererseits aber auch topmoderne Maschinen. «Mit heute 70 Mitarbeitern inklusive sechs Lehrlingen, sind wir 16 Personen weniger als vor zwei Jahren. Trotzdem konnten wir 2016 15 Prozent mehr herstellen als im Vorjahr», sagte Martin Huber. Die Leitung der Firma wird er in einigen Monaten in die Hände seiner Söhne Pascal und Matthias übergeben. Begleitet werden sie dabei von der Uni St. Gallen. Die Söhne waren es auch, die die Idee hatten, beim Wettbewerb mitzumachen.

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