Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Preisgekrönte Köstlichkeiten

Drei verschiedene Jahrgänge von angehenden Bäckern und Konditoren bekommen durch eine Ausstellung im Berufs- und Weiterbildungszentrum Toggenburg (BWZT) die Möglichkeit, ihre Freude zum eigenen Handwerk den Lehrern, der Familie und der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Rouven Kuster
Philipp Ziehler überzeugte die Jury mit seinem Piratenschiff.

Philipp Ziehler überzeugte die Jury mit seinem Piratenschiff.

WATTWIL. Zahlreiche Köstlichkeiten sind zurzeit im BWZT in Wattwil ausgestellt. Dahinter steckt der Fleiss und die Arbeit aller Bäcker- und Konditorlehrlinge des BWZT. Die ersten und zweiten Jahrgänge wurden durch die Teilnahme an den Wettbewerb herangeführt. Zum Thema «Tierwelten» modellierten und präsentierten die Erstklässler drei Tiere aus Marzipan. Hierbei wurde sehr auf die Gleichheit und Exaktheit der Tierchen geachtet. Die Zweitklässler hatten die Aufgabe, eine Tortenattrappe zu überziehen und auszugarnieren. Im Unterschied zu den Schaustücken der Drittklässler wurden diese im Unterricht der Berufsschule hergestellt. Für die Schaustücke jedoch mussten die ältesten Lehrlinge einen Teil ihrer Freizeit hergeben.

Freie Themen- und Technikwahl

Die künftigen Bäcker und Konditoren bekamen den Auftrag, als Abschlussarbeit ein Schaustück in ihrem Betrieb zu kreieren, um sich damit einer Wettbewerbsjury zu stellen. Dabei durften nur essbare Materialien verwendet werden. Um die Kreativität nicht einzuschränken, gab es bis auf die Grösse keine thematischen und technischen Vorgaben. Für das Aufopfern der Freizeit wurden die Schaustücke aber mit Diplomen von Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet.

Eine Jury, bestehend aus einem Vertreter des Berufsverbandes, einem Berufsschullehrer und einem ehemaligen Schüler, vergab maximal achtzehn Punkte für die Schaustücke. Die Experten bewerteten die Stücke in drei Durchgängen. Zuerst wurde auf den Gesamteindruck, die Idee und die Präsentation geachtet. Dann auf Technik und Schwierigkeit. Zum Schluss zählten noch Exaktheit und Sauberkeit.

Elf Goldauszeichnungen

Am Samstagabend fand die Rangverkündigung im BWZT statt. Sieben Goldmedaillen wurden an Drittklässler und vier an Zweitklässler verteilt. Die Abschlussarbeit stelle nicht den Höhepunkt der Lehre dar, sind sich die Prämierten einig. «Bei uns allen ist das Handwerk geschliffen», sagt Philipp Ziehler. Rahel Egle fügt hinzu: «Meine grösste Angst war der sichere Transport vom Betrieb zur Ausstellung.» So ist es nicht erstaunlich, dass man bei ein paar Stücken nur die Überreste und ein Foto des Originalzustandes findet. Zwischen zehn und dreissig Stunden haben die Gewinner in ihr Kunstwerk investiert. Obwohl der Ansporn für alle noch grösser wäre, wenn das Schaustück zur Abschlussnote beitrüge, können sie so immerhin ihre Freude am Beruf nach aussen zeigen. Philipp Ziehler und Silvio Schambron überzeugten mit Schokolade- und Marzipanbauten eines Segelschiffs und des Toggenburgs, Rahel Eglis Torte mit Detailreichtum und Symmetrie.

Öffnungszeiten: Dienstag und Mittwoch, 9 bis 18 Uhr, Donnerstag 9 bis 12 Uhr.

Rahel Egle setzte auf viel Liebe zum Detail und Symmetrie.

Rahel Egle setzte auf viel Liebe zum Detail und Symmetrie.

Silvio Schambron bildete einen Wanderweg im Toggenburg nach. (Bilder: Rouven Kuster)

Silvio Schambron bildete einen Wanderweg im Toggenburg nach. (Bilder: Rouven Kuster)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.