Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Präsidentin Elsi Hohl steht vor ihrem letzten Amtsjahr

TROGEN. An der diesjährigen Kirchgemeindeversammlung durfte Präsidentin Elsi Hohl 32 Personen begrüssen. Sie freute sich, dass es keine Rücktritte zu verzeichnen gab, und bedankte sich bei Vorstand und Mitarbeitenden für ihre Treue und die gute Zusammenarbeit.
Karin Erni
Elsi Hohl Präsidentin Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Trogen (Bild: pd)

Elsi Hohl Präsidentin Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Trogen (Bild: pd)

TROGEN. An der diesjährigen Kirchgemeindeversammlung durfte Präsidentin Elsi Hohl 32 Personen begrüssen. Sie freute sich, dass es keine Rücktritte zu verzeichnen gab, und bedankte sich bei Vorstand und Mitarbeitenden für ihre Treue und die gute Zusammenarbeit. Elsi Hohl ihrerseits gab den Rücktritt von ihrem Amt auf die Kirchgemeindeversammlung 2017 hin bekannt. Sie habe stets gesagt, dass sie dieses Amt nur bis zum 70. Altersjahr ausüben wolle, betonte die 69-Jährige. «Ich möchte diese interessante und bereichernde Aufgabe jüngeren Kräften überlassen.»

Drohende Personalnot

Beispiele im Kanton zeigten, dass rückläufige finanzielle Ressourcen, die Rekrutierung von Behördenmitgliedern oder das Besetzen des Pfarramtes grosse Schwierigkeiten bereiteten, so Elsi Hohl. «In nächster Zeit kommt es aus Altersgründen zu elf Demissionen bei Pfarrpersonen im Kanton.» In Rehetobel beispielsweise werde im kommenden Jahr Pfarrerin Beatrix Jessberger pensioniert. «Probleme entstehen teils auch im religiösen Unterricht. Es gibt in einigen Gemeinden immer kleinere Konfirmandenklassen», so die Präsidentin.

Sinkende Mitgliederzahl

Sorgen bereiten der Präsidentin der Mitgliederschwund, der in Trogen besonders ausgeprägt ist. Die Kirchgemeinde hatte in den letzten zehn Jahren einen Rückgang von 212 Mitgliedern oder 22,5 Prozent zu verzeichnen. «Wenn wir diese Bewegung in diesem Ausmass weiter berechnen, so wären es in weiteren zehn Jahren noch 560 Kirchenmitglieder», so Elsi Hohl. Zur Lösung der Probleme habe die Landeskirche Strukturmodelle entworfen, die den Präsidien und Synodalen der Kirchgemeinden an der letzten gemeinsamen Tagung vorgestellt worden seien. Elsi Hohl präsentierte den Anwesenden kurz die drei Vorschläge und kündigte an, die Kirchgemeindemitglieder zu gegebener Zeit zu entsprechenden Diskussionen einzuladen. Sie betonte in diesem Zusammenhang die bestehende gute Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden.

Steuerfuss bleibt

Die Jahresrechnung 2015 schliesst mit einem Gewinn von rund 25 300 Franken und ist somit um rund 1700 Franken besser ausgefallen als budgetiert. Dank des guten Rechnungsabschlusses konnte der geplante Bezug von 48 000 Franken aus dem Orgelfonds um 8000 auf 40 000 Franken reduziert werden. Das Budget 2016 sieht einen Ausgabenüberschuss von 20 800 Franken vor. Die Kirchenvorsteherschaft beantragt, den Steuerfuss für das Jahr 2016 bei 0,75 Einheiten zu belassen. Alle Vorlagen wurden einstimmig angenommen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.