Postbureau von 3. auf 2. Klasse befördert

Vor 100 Jahren 19. März: Nesslau. Das hiesige Postbureau, bisher 3. Klasse, rückt auf Mai 1913 als solches 2. Klasse vor, was eine neue Verkehrserrungenschaft bedeutet.

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Vor 100 Jahren

19. März: Nesslau. Das hiesige Postbureau, bisher 3. Klasse, rückt auf Mai 1913 als solches 2. Klasse vor, was eine neue Verkehrserrungenschaft bedeutet. Das Bureau ist bereits letztes Jahr praktisch umgebaut und erweitert worden und macht in seiner jetzigen Anlage einen komfortablen Eindruck. Von den Gemeindebehörden des Bezirks Obertoggenburg ist beim Regierungsrat das Projekt eines gemeinsamen Bezirksgefängnisses in Nesslau im Gesamtkostenbetrag von 28 000 Franken mit dem Gesuch um Zuerkennung eines angemessenen Staatsbeitrags eingereicht worden.

Vor 50 Jahren

20. März: Bütschwil. Der Gemeinderat von Bütschwil beantragt, das alte Gemeindehaus zu verkaufen. Er beabsichtigt, ein neues zu bauen. Sein Antrag wurde in der Bürgerversammlung abgelehnt. Man wünschte mehrheitlich, dass der Gemeinderat vor dem Verkaufe einen Projektvorschlag ausarbeite und dass das alte Gemeindehaus öffentlich zum Verkaufe auszuschreiben sei.

Bussen für Militär-Überhöckler gefordert. Es sollten nicht nur die Zivil-, sondern auch die Militärpersonen gebüsst werden, verschiebt sich der Dienstbetrieb immer mehr auf die Nachtstunden.

Vor 20 Jahren

18. März: Wattwil. Pro Wattwil ist mit über 460 Mitgliedern grösster kultureller Verein. Er betreibt die Freihandbibliothek, die Ludothek, den Konzertzyklus, die Spielgruppe und bietet im Bereich Freizeitkurse und Vorträge ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm an. Andreas Meyer, seit vier Jahren Präsident der Pro Wattwil, konnte an der 22. HV die verschiedenen Arbeitsgruppen willkommen heissen. Aus dem Vorstand trat Cilgia Kobelt, die während 21 Jahren das Ressort Freizeitkurse mitbetreute, zurück. An ihrer Stelle wurde Roli Meyer gewählt.

Vo 10 Jahren

22. März: Oberhelfenschwil. Baumschänder am Werk. In Oberhelfenschwil versucht eine unbekannte Person Bäume abzutöten – Anzeige gegen Unbekannt eingereicht. Am Rande des Feldquartiers versuchte jemand eine Ulme, eine Pappel und eine Esche durch das Abschälen von Rinde zum Absterben zu bringen. Es ist nicht der erste Versuch. Bei der Besichtigung des Schadens fällt auf An hieb nichts auf, was die Baumschänderei rechtfertigen könnte. Hans Dischl wurde auch nie von jemandem angesprochen, dass die Bäume stören. Die ansehnliche Ulme hat er selbst gepflanzt.

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