«Positiver Gesamteindruck»

Der Einwohnerrat nahm am Mittwochabend ohne grosse Diskussion vom Bericht der Geschäftsprüfungskommission (GPK) Kenntnis.

Patrik Kobler
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Der Einwohnerrat nahm am Mittwochabend ohne grosse Diskussion vom Bericht der Geschäftsprüfungskommission (GPK) Kenntnis. Die Parteien scheinen mit der Arbeit der Behörden im Grossen und Ganzen zufrieden zu sein; Hans-Walter Bodenmann (SVP) sprach etwa von einem «positiven Gesamteindruck» und Barbara Zeller (FDP) lobte die «hohe Arbeitsqualität».

Lob und Sorgenkind

Sonderlob gab es für den langjährigen Finanzverwalter Thomas Nufer, der Ende Mai in Pension geht. Im Bericht wird ihm explizit für die «hervorragende Arbeit» gedankt, die er für die Gemeinde geleistet hat. Gute Noten gab es auch für die Schule und deren scheidenden Leiter Dominik Schleich.

Als Sorgenkind wird der Bereich Bauberatungen/Baubewilligungen bezeichnet, wo es innerhalb von zwei Jahren zum zweiten Abgang gekommen sei. «Die neuerliche Kündigung wirf manches Fragezeichen auf», heisst es im Bericht. Der GPK ist gleichzeitig aufgefallen, dass vermehrt Einsprachen eingehen, das Vortreten mit Anwälten zugenommen hat und der Umgangston rauher geworden sei.

Team stabilisiert

«Grosse Fortschritte» gegenüber dem Vorjahr erkennt die GPK in der Abteilung Soziales. Diverse Personalveränderungen hätten das Team destabilisiert. Mit den Neubesetzungen seien die Teams wieder stabilisiert worden. Die anhaltend hohe Arbeitsbelastung sei generell eine Herausforderung. «Die Vorgänge in Europa strapazieren die Organisation in jeder Hinsicht», heisst es im Bericht.

Ferner bemerkte GPK-Präsident Roger Mantel, dass in den einzelnen Ressorts zwar viele interne Kontrollen durchgeführt werden und dem Vieraugenprinzip nachgelebt werde, aber nicht protokolliert werde. Die GPK empfiehlt, vermehrt Aufmerksamkeit auf die richtige Protokollierung zu legen. Der GPK gehören neben Mantel an: Silvia Taisch Dudli, Silvan Schläpfer, Ruedi Eugster, Markus Koller.