Polizeimuseum ist auf Kurs

Bis 1932 führte die Polizei einen Posten an der Oberstrasse. Mit allem, was es für einen Polizeiposten brauchte, etwa mit Schlafplätzen für die Beamten und vier Zellen für Schurken. Etwas, das man zeigen sollte, fanden einige pensionierte Polizisten.

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Thomas Meyer Präsident Nostalgieverein Feuerwehr St. Gallen (Bild: Urs Bucher)

Thomas Meyer Präsident Nostalgieverein Feuerwehr St. Gallen (Bild: Urs Bucher)

Bis 1932 führte die Polizei einen Posten an der Oberstrasse. Mit allem, was es für einen Polizeiposten brauchte, etwa mit Schlafplätzen für die Beamten und vier Zellen für Schurken. Etwas, das man zeigen sollte, fanden einige pensionierte Polizisten. Seither sind sie daran, den Posten so weit als möglich wieder herzurichten – so wie er zu Beginn des letzten Jahrhunderts ausgesehen haben muss. Die Zellen sind noch vorhanden, werden mittlerweile jedoch von den Mietern als Kellerabteil genutzt.

Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei, bestätigt auf Anfrage, dass das Museum etwa in einem halben Jahr fertiggestellt sein wird.

Allerdings werde es aller Voraussicht nach nicht als öffentliches Museum geführt. Sondern in die Führungen bei der Stadtpolizei eingegliedert, sagt Widmer weiter. Dieser Punkt sei allerdings noch nicht klar definiert. (rsp)

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