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Politische Kräfte bündeln

Die SP Alttoggenburg und die SP Ganterschwil bündeln künftig ihre Kräfte. Die beiden Sektionen schlossen sich am Freitag zusammen.
Ruben Schönenberger
Künftig gibt Stefan Diener (rechts) in der SP Alttoggenburg den Ton an. Bruno Facci (SP Ganterschwil) und Trudi Schönenberger-Hofmann (SP Alttoggenburg) geben ihre Präsidien ab. (Bild: Ruben Schönenberger)

Künftig gibt Stefan Diener (rechts) in der SP Alttoggenburg den Ton an. Bruno Facci (SP Ganterschwil) und Trudi Schönenberger-Hofmann (SP Alttoggenburg) geben ihre Präsidien ab. (Bild: Ruben Schönenberger)

Am Freitagabend fusionierten die Sektionen Ganterschwil und Alttoggenburg der Sozialdemokratischen Partei (SP) zu einer einzigen. Diese Fusion war nicht umstritten. Entsprechend lag der Fokus an der Fusionsversammlung nicht auf dem Grundsatzentscheid. Einstimmig und ohne Enthaltungen wurde die Fusion befürwortet.

Ebenfalls einstimmig gewählt wurde der neue Vorstand, der aus Claudia Aguado, Gaby Roost, Enzo Fuschini, Trudi Schönenberger-Hofmann und Balz Wieland sowie dem Vizepräsidenten Jens Sturm und dem Präsidenten Stefan Diener besteht. «Es sind grosse Fussstapfen, in die ich trete», sagte der neugewählte Präsident, der mit seiner Frau Petra seit rund zwölf Jahren in Bazenheid lebt und als Biologe arbeitet. Er wolle dem «vorbereiteten Nest» Sorge tragen. Vorbereitet wurde dieses Nest während rund 20 Jahren von Donat Ledergerber und Trudi Schönenberger-Hofmann. Ledergerber, der unlängst den Wohnort und damit auch die Sektion gewechselt hat, fungierte an der Versammlung als Tagespräsident und verabschiedete in dieser Funktion die bisherige Präsidentin der SP Alttoggenburg, Trudi Schönenberger-Hofmann. Es sei eine erfolgreiche Zeit unter ihrer Führung gewesen, sagte Ledergerber und zählte eine unvollständige Liste mit Ämtern auf, die die SP in den letzten Jahren erringen konnte. Dazu gehören unter anderem Schulratspräsidien, Gemeinderatssitze und Kantonsratsmandate. Schönenberger-Hofmann wiederum übernahm es, Donat Ledergerber einen Dank für die geleistete Arbeit auszusprechen. Sie blickte dabei vor allem auf die gemeinsamen Anfänge zurück. Vor rund 20 Jahren, als sie die Gründung der Sektion – damals noch als SP Kirchberg – verkündet hatten, sei das nicht immer einfach gewesen. «Eine Dorfpersönlichkeit sagte uns damals: <Ich dachte, ihr wärt anständige Leute>.» Mittlerweile hätte sich die SP aber bewährt und werde auch von den politischen Gegnern oft geschätzt. Dem neuen Präsidenten Stefan Diener oblag es zum Schluss, einen kurzen Ausblick zu wagen. Er glaube, das Toggenburg werde nun eine gute linke Phase haben. «Wir müssen dafür aber präsent sein. Wir müssen in die Gemeinde- und Schulräte rein.» Die Fusion sei dafür ein guter Anfang. Ganz alles wird hingegen nicht neu. Auch die fusionierte Sektion wird den Namen SP Alttoggenburg tragen.

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