Podestplätze für Mosnanger

In zwei von drei Kategorien haben es die Mosnanger Seilzieherinnen und Seilzieher am vergangenen Samstag beim Turnier in Gonten aufs Podest geschafft.

Drucken
Ankermann Marcel Brändle im Finale gegen Ebersecken. (Bild: pd)

Ankermann Marcel Brändle im Finale gegen Ebersecken. (Bild: pd)

SEILZIEHEN. Am letzten Samstag fanden im appenzellischen Gonten die Meisterschaftsturniere sowohl in der Gewichtsklasse Damen 520 Kilogramm, als auch bei den Herren 640 Kilogramm und Mixed 600 Kilogramm statt. Als einziger Club startete der Seilziehclub Mosnang in allen drei Kategorien und holte sich an diesem Turnier insgesamt zwei Podestplätze.

Vorrunde brauchte viel Kraft

Am Morgen starteten die Damen. Nach dem ernüchternden Ergebnis am Heimturnier mit dem vierten Rang und damit dem verlorenen Vorsprung auf Gonten, welche die Mosnangerinnen auf den dritten Jahresrang verdrängten, wollte man hier wieder aufholen. In den ersten drei Turnieren verloren die Damen immer viele Punkte in der Vorrunde, was sie im Appenzellerland versuchten zu verbessern. Und tatsächlich, die Mosnangerinnen gewannen in der Vorrunde gegen Gonten und Sins und konnten sogar ein Unentschieden gegen das führende Team aus Deutschland erkämpfen.

Doch die Freude hielt nicht lange. Die Motivation war zwar da, doch verloren sie zu viel Kraft in dieser Vorrunde, wonach sie schliesslich den Halbfinal, wie auch den kleinen Final verloren. Sie mussten sich schliesslich mit dem vierten Platz zufrieden geben. Ein kleiner Trost ist, dass sie einen Punkt gegenüber Gonten in der Jahresrangliste aufholen konnten und nun zusammen mit den Gontnerinnen auf Platz zwei liegen. Im letzten Turnier wird dann die endgültige Entscheidung fallen.

Vorrunde verlief gut

Um die Mittagszeit herum begann das Turnier der Herren in der Gewichtsklasse 640 Kilogramm. Fünf Mannschaften starteten, darunter auch Titelverteidiger und der grösste Konkurrent der Mosnanger, die Männer aus dem luzernischen Ebersecken. Wie Ebersecken, so gewannen auch die Ostschweizer Tugger jede Begegnung in der Vorrunde, bis sie schliesslich aufeinander trafen. In dieser Begegnung behielten die Luzerner die Oberhand und gewannen. Nach der beendeten Vorrunde lagen die Mosnanger auf dem zweiten Rang und trafen im Halbfinal auf Stans-Oberdorf, welche sie nach kurzer Zeit mit einem Sieg in den kleinen Final schickten.

Mosnang gegen Ebersecken

Im Final hiess es wie erwartet, Mosnang gegen Ebersecken. Mit dem Pull wurde der Fight eröffnet. Der Druck auf beiden Seiten war konstant, beide warteten auf Druckverlust, Unruhe am anderen Ende oder Fehler der Gegenmannschaft.

Dann griff Mosnang an, doch die Luzerner wehrten sich und konnten einige Zentimeter für sich gewinnen, bevor es wieder ruhiger wurde. Bis die Ebersecker die Toggenburger schliesslich dermassen in die Abwehr zwängten, in welcher sie sie auf ihre Seite ziehen konnten. Wie den ersten, so gewann Ebersecken auch den zweiten Zug und konnte das Turnier für sich entscheiden, die Mosnanger wurden zweite.

In zwei Kategorien starten

Nach dem Slogan «last but not least» startete man anschliessend an den Herren-Wettkampf mit dem Mixed Turnier. Die vier Frauen, welche auch bei der Damenkategorie gestartet waren, hatten sich zwischenzeitlich ein wenig erholen können. In der Vorrunde traf das gemischte Team auf fünf Mannschaften. Dabei gelang es ihnen in drei Fällen die Gegner zu besiegen. Einzig gegen Stans verloren die Mosnanger. Gegen Gastgeber Gonten konnte ein Unentschieden erkämpft werden. Somit qualifizierten sich die Mosnanger für den Halbfinal.

Ganze Kraft nochmals aufbieten

Gegner war das einheimische Team, auch wenn Gonten mit zwei Verwarnungen im ersten Zug bestraft wurde, konnten die Mosnanger das Blatt nicht mehr wenden und mussten sich im ersten und zweiten Zug geschlagen geben. Für die Damen ein «Dejà-vu», hatten sie doch den Halbfinal bei den Damen gegen Gonten auch verloren. Doch im Mixed wollte man nicht so schnell aufgeben. Nachdem der erste Zug im kleinen Final gegen Thurtal verloren war, rauften sich die Toggenburger zusammen und gewannen anschliessend den zweiten und dritten Zug. Damit klassierten sie sich schliesslich auf dem dritten Rang. (mk)

Aktuelle Nachrichten