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Plastik gegenüber ist keiner machtlos

Vortrags- und Lesegesellschaft Toggenburg
Die Plastik-Filmwochenschau im Kino Passerelle interessierte viele Besucherinnen und Besucher. (Bild: PD)

Die Plastik-Filmwochenschau im Kino Passerelle interessierte viele Besucherinnen und Besucher. (Bild: PD)

Um 17 Uhr war der Saal 1 im Kino Passerelle in Wattwil bis auf den letzten Platz besetzt, als am letzten Samstag, die Kino- und Aktions-Soirée «Sauberes Wasser und mehr Meer» begann. Den Anfang machte der Animationsfilm «It’s a plastic world» von Andreas Tanner. Seine Bachelor-Arbeit ist eine hervorragende Kurz-Einführung in die ganze Plastikproblematik. Mit dem «Making of» und im Interview mit Maja Bretscher gab Andreas Tanner Hintergründe zu seinem Film preis. Die anschliessende Plastik-Filmwochenschau gab grundlegende naturwissenschaftliche Informationen zum Problem, das vor allem auch durch Mikroplastik entsteht. Und mit einem Beitrag zu «Trash Heros at Work» – ein Innerschweizer Architektur-Büro reduziert seinen Abfall – wurde der Bogen zu den Handlungsmöglichkeiten geschlagen.

Nach einem kurzen Umbau war der vordere Teil des Kinossaals für den Markt der Handlungsmöglichkeiten bereit. Kurzvoten der Beiträgerinnen und Beiträger leiteten diesen Teil der Soirée ein. Weitere Einsichten entstanden im Gespräch mit Interessierten bei vier Tischen. Sigrid Lüber, die Gründerin und Präsidentin von OceanCare, stellte die Arbeit des Hilfswerks vor und wies auf verschiedene Plastikvermeider hin, die über das Hilfswerk bestellt werden können. Le Bich Näf und Elena Baumann zeigten auf, wie Plastik durch einen Einkauf im «bio plus fair»-Laden in Wattwil vermieden werden kann. Urs Corradini vom ZAB (Zweckverband Abfallbeseitigung Bazenheid) legte die Strategie der Abfallwirtschaft dar, Plastik zu sammeln und wiederzuverwerten. Und er brachte den KUH-Bag (Kunststoff sammeln im Haushalt) unter die Leute. Barbara und Maja Bretscher zeigten, wie man Mikroplastik in Produkten überhaupt erkennen kann. Sie machten unter anderem aufmerksam auf die App CodeCheck und sammelten an einer Pinwand Voten der Anwesenden. Nach Schlussvoten durch die Beiträgerinnen und Beiträger war es an VLT-Präsident Hans Jörg Fehle, den Mitwirkenden zu danken. Und Peter Bötschi lud im Namen des Kinos Passerelle zum neuseeländisch-deutschen Film «Whale Rider» aus dem Jahr 2004 ein. Doch davor wurde der Hunger gestillt mit Gerstensuppe von Bruno Scheiwiller und Brötchen von Rita Grob. Erfreulich viele Gäste blieben danach noch zum Film, der die Verbundenheit der Maori-Kultur mit dem Meer und vor allem den Walen zeigt. Dabei aber auch aufweist, dass Gewohntes verändert werden muss, um Zukunft zu haben. (pd)

www.vltoggenburg.ch

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