Planungssicherheit geht verloren

Als auswärts lebender Appenzeller liegt mir seit jeher auch das Wohlergehen des Appenzeller Volkes am Herzen.

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Als auswärts lebender Appenzeller liegt mir seit jeher auch das Wohlergehen des Appenzeller Volkes am Herzen. Ich möchte vorerst allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Geschäftsleitung und dem Verwaltungsrat der Hotel Hof Weissbad AG für den grossartigen, unermüdlichen Einsatz herzlich danken. Immer wieder werden die Topleistungen in verschiedenen Geschäftsbereichen gepriesen und mit Höchstauszeichnungen geehrt. Insbesondere kann sich nebst dem Hotel auch der Bezirk und der Kanton glücklich schätzen, in der Person von Direktor Christian Lienhard einen hervorragenden Ausbildner und Nachwuchsförderer zu haben. Schliesslich profitiert die ganze Appenzeller Volkswirtschaft vom Engagement aller Beteiligten.

Leider musste ich mit Befremden der Presse und dem Aktionärsbrief entnehmen, dass der Bezirksrat Schwende auf der Nanisau eine Planungszone verfügt hat. Damit wird der Hof Weissbad AG die Planungssicherheit im letzten Moment genommen. Die nötigen baulichen Massnahmen des Hotels sind dadurch gefährdet und somit auch die Arbeitsplätze. Da offensichtlich Investitionen für eine erfolgreiche Zukunft dringend nötig sind, würde ein Stillstand einem Rückschritt gleichkommen. In meiner über 40jährigen beruflichen und geschäftlichen Tätigkeit in Baden AG, musste ich leider mit ansehen wie die Hotellerie – speziell im Bäderquartier – infolge versäumter Investitionen über Jahrzehnte grossen wirtschaftlichen Schaden erleiden musste, speziell auch mit Verlust von Arbeitsplätzen. Dank privater Investoren und einsichtiger Behörden besteht nun ab diesem Jahr wieder ein Lichtblick.

Das alte Kurhaus Weissbad hatte eine ähnlich leidvolle Geschichte. Deshalb verstehe ich die Haltung des Bezirksrates Schwende bezüglich der Planungszone insbesondere aus unternehmerischer und damit auch aus volkswirtschaftlicher Sicht nicht. Noch geht es dem Hof Weissbad gut. Das kann sich aber schnell ändern. Es ist eine alte Tatsache, dass Ausruhen auf den Lorbeeren verheerend sein kann. Ich hoffe, dass die zuständigen Behörden einsichtig sind und die Planungszone fallen lassen.

Sepp Fässler, Hangstrasse 9, 5417 Untersiggenthal

Frauen sind selbst gefordert

Eine Wählerin aus Oberegg beklagt sich, dass in Appenzell Innerrhoden keine Frauen zur Wahl in den Nationalrat vorgeschlagen worden waren. Das nahm sie zum Anlass, ihre Stimme nicht abzugeben. Für mich ist das ein seltsames Verständnis der politischen Abläufe. Meines Wissens ist es jedem und jeder im Kanton erlaubt, sich zur Wahl zu stellen. Nationale Ämter sind aber begehrt, und man muss sich für diese aktiv aufdrängen, indem man innerhalb einer Partei oder einem Verband mitarbeitet, sich zu Themen äussert, sich exponiert und seine Ambitionen klarmacht. Das ist Frauen und Männern gleichermassen möglich – wenn sie wollen und auch bereit sind, die negativen Folgeerscheinungen zu tragen.

Ich würde es begrüssen, wenn mehr Frauen in der Verantwortung stünden. Aber sie müssen sich selbst in Position bringen und nicht darauf warten, von Ortsparteipräsidenten künstlich gefördert zu werden. Übrigens: Kürzlich hat das Frauenforum AI die Segel gestrichen. Es gelang bedauerlicherweise nicht, genügend Frauen zur Mitarbeit zu bewegen. Wenn die Leserbriefschreiberin fordert «Machen Sie Platz, meine Herren!», dann antworte ich: Gerne, aber für wen genau? In die Schlange einreihen müssen sich die Frauen schon selbst.

Stefan Millius, Bahnhofstr. 34,

9050 Appenzell

Gratulation an David Zuberbühler

Die Eidgenössische Demokratische Union (EDU) Appenzellerland gratuliert David Zuberbühler herzlich zur Wahl in den Nationalrat. Wir sind überzeugt, dass David Zuberbühler die richtige und beste Wahl in die grosse Kammer für den Kanton Appenzell Ausserrhoden ist. Für die neue Aufgabe wünscht die EDU Appenzellerland dem neuen Nationalrat die nötige Weisheit, Kraft und Gottes Segen.

EDU Appenzellerland

Gutes Zeugnis für Ursula von Burg-Hess

In den letzten Wochen wird in den Medien nur noch Kritik an Ursula von Burg geübt. Über ihren unermüdlichen und kompetenten Einsatz als Schulpräsidentin wird kein Wort verloren. Wir finden, dies kann nicht einfach so hingenommen werden, und hoffen, dass Ursula von Burg ihr arbeitsintensives Ressort der Schulpräsidentin trotz der momentanen Belastung weiterführen wird.

Irene Neff-Streule, Rütiholzstr. 4, 9052 Niederteufen

Marlis Schaeppi-Luginbühl, Rütiholzstr. 7, 9052 Niederteufen

Margrit Studer-Byland, Rütiholzstr. 15, 9052 Niederteufen