Pius Bürge folgt auf Urs Angehrn

Am Donnerstag, 13. Februar, führte die CVP Mosnang ihre Hauptversammlung im Restaurant Krone in Mosnang durch. Dabei kam es zu einem Wechsel in der Parteileitung, auf Urs Angehrn folgte Pius Bürge.

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MOSNANG. In seinem Jahresbericht hielt Ortsparteipräsident Urs Angehrn Rückblick auf das politische Umfeld in der Welt, Europa und der Schweiz, in der Region Toggenburg sowie der Gemeinde Mosnang. Nebst den Erfolgen bei der Vernichtung von Chemiewaffen in Syrien kam er auf die glanzvolle Wiederwahl der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel zu sprechen. «Ich freue mich sehr, dass gemäss einer repräsentativen Umfrage Doris Leuthard die beliebteste und vertrauenswürdigste Bundesrätin, der ehemalige CVP-Fraktionschef Urs Schwaller der einflussreichste Politiker in Bern und Christophe Darbellay der glaubwürdigste Parteipräsident ist.» Regierungsrat Martin Gehrer wand er ein Kränzchen, wie er als Steuermann die Sparpakete «mit hoher Kompetenz und Akzeptanz sowie Weitsicht» souverän durchbrachte.

Gefordertes Toggenburg

Für die CVP Mosnang war der im August erfolgreich durchgeführte Parteitag mit grosser Politprominenz das Highlight. Angehrn gab gleichzeitig zu bedenken, dass in nächster Zeit grosse Herausforderungen bevorstehen. Einerseits die Umsetzung der vom Volk angenommenen Masseneinwanderungs-Initiative. Jetzt seien nicht nur der Bundesrat, sondern in erster Linie die Initianten gefordert, Lösungsansätze zu bringen. Anderseits sei das Toggenburg gefordert, sei es beim Klanghaus, der Standort-Frage der Kantonsschule Wattwil oder bezüglich der Erneuerung des Spitals Wattwil. «Dem Spital Wattwil und der Kanti muss die Region in naher Zukunft grösste Aufmerksamkeit schenken.» Ausserdem sei die CVP weiterhin gefragt, sich für den Mittelstand und die KMU einzusetzen.

Wechsel in Parteileitung

Nach fünf Jahren in der Parteileitung, wovon vier Jahre als Präsident, gab Urs Angehrn das Präsidium der CVP Mosnang ab. Pius Bürge wurde von der Versammlung zu dessen Nachfolger gewählt. Dieser freut sich auf die neue Herausforderung und dankte seinem Vorgänger herzlich für sein grosses Engagement für die Ortspartei. Josef Gerschwiler wurde anstelle des zurückgetretenen Eugen Mäder neu in die Parteileitung gewählt. Zusammen mit Renata Sieber, Heidi Widmer und Andreas Bamert besteht diese – wie von den Statuten gefordert – aus fünf Mitgliedern. Im Anschluss an die Hauptversammlung referierte der Altenrheiner Felix Bischofberger über sein Postunternehmen und dessen Zukunft, sein Jahr als Kantonsratspräsident und die politische Arbeit. (pd)

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