Phänomenen auf der Spur

In der letzten Woche vor den Frühlingsferien war die Forscherkiste der Pädagogischen Hochschule St. Gallen im Schulhaus Wilen, Herisau, parkiert. «Wenn Ihre Kinder nach Hause kommen und von Liebesdüften, Flaschenzügen und Raketen ohne Zünder erzählen, so hören Sie gut hin.

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Bild: pd

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In der letzten Woche vor den Frühlingsferien war die Forscherkiste der Pädagogischen Hochschule St. Gallen im Schulhaus Wilen, Herisau, parkiert. «Wenn Ihre Kinder nach Hause kommen und von Liebesdüften, Flaschenzügen und Raketen ohne Zünder erzählen, so hören Sie gut hin. Ich bin mir sicher, dass auch Sie das eine oder andere dabei lernen können», hatte Schulhausvorsteherin Sidonia Zwyssig den Eltern geschrieben. Eigentlich ist die Forscherkiste keine Kiste, sondern ein Anhänger, zusammengestellt von Mitarbeitern der Pädagogischen Hochschule St. Gallen. Schulen können diese Sammlung von Kisten, Materialien und Unterlagen ausleihen.

Das Angebot umfasst rund 200 naturwissenschaftliche Experimente, welche die fünf Sinne ansprechen. Der Einstieg in die Forschertage erfolgte am Montagmorgen mit allen Kindern gemeinsam – vom Kindergarten bis zur 6. Klasse. Im Verlauf der Woche erhielten die Klassen mehrmals Gelegenheit, begleitet von Lehrpersonen in Doppellektionen die Forscherkiste zu benützen. Zeitweise geschah dies in altersgemischten Einheiten. An den übrigen Halbtagen fand der Unterricht nach Stundenplan statt. Die Experimente wurden in vier Zimmern und im Freien durchgeführt, wobei Fragebogen und Anleitungen zur Verfügung standen. Dabei gab es eine eindeutige Vorlage durch die Lehrpersonen: «Es ist immer nur ein Schüler oder eine Schülerin im Anhänger, sonst gibt es ein Chaos.» Ihre Eindrücke, Ergebnisse und Erlebnisse trugen sie stufengerecht in einem Forscherheft oder auf Blättern zusammen, mit Texten und Zeichnungen. (pd)

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