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Pflicht zur Lohnfortzahlung

So sieht ein Alptraum aus: Man liegt krank im Bett, die Kosten, etwa die Miete, laufen weiter, und der Lohn kommt nicht. Das Gesetz sagt allerdings, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer den vollen Lohn zahlen muss, wenn dieser wegen Krankheit ausfällt.

So sieht ein Alptraum aus: Man liegt krank im Bett, die Kosten, etwa die Miete, laufen weiter, und der Lohn kommt nicht. Das Gesetz sagt allerdings, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer den vollen Lohn zahlen muss, wenn dieser wegen Krankheit ausfällt. Bedingung ist jedoch, dass jemand seit mehr als drei Monaten in der Firma angestellt ist. Im ersten Dienstjahr dauert die Lohnfortzahlung laut Obligationenrecht maximal drei Wochen. Wenn jemand länger in der gleichen Firma tätig ist, muss die Lohnfortzahlung angemessen länger laufen. In St. Gallen wenden die Gerichte in solchen Fällen die «Berner Skala» an, wenn eine Krankentaggeldversicherung fehlt.

Wenn eine solche Versicherung existiert, sind die Police und die Allgemeinen Versicherungsbedingungen massgebend. Die gesetzliche Pflicht zur Lohnfortzahlung gilt als erfüllt, wenn die Krankentaggeldversicherung mindestens gleichwertig ist und der Arbeitgeber mindestens die Hälfte der Prämie zahlt. Erlaubt ist, dass die Krankentaggeldversicherung einige Karenztage kennt. Erlaubt sind auch Regelungen im Einzel- oder Gesamtarbeitsvertrag, die für die Arbeitnehmer günstiger sind als das Gesetz. Eine Klausel im Arbeitsvertrag, die die Lohnfortzahlung wegbedingt, ist dagegen unwirksam. Die Homepage des Seco (www.se co.admin.ch) enthält weitere Informationen. (mkn)

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