Pflanzenteile gesammelt, präpariert und beschriftet

Nach 16 Monaten Vorbereitungszeit sind kürzlich im Berufsbildungszentrum BBZ Herisau die Herbarien der St. Galler und Appenzeller Forstwartlehrlinge anlässlich der 18. Vernissage präsentiert worden.

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HERISAU. Die Herstellung von Herbarien gehört zur ersten Lehrhälfte der Forstwartlehrlinge. Zehn Arbeiten sind in den letzten Monaten entstanden. Sie umfassen, wie es in einer Medienmitteilung heisst, über 1300 Pflanzenteile. Jeder Lernende habe zwischen 120 und 160 Pflanzenteile gesammelt, präpariert, übersichtlich dargestellt und sauber beschriftet.

Super Notendurchschnitt

Bei der kürzlich abgehaltenen Präsentation im BBZ Herisau konnte, wie weiter mitgeteilt wird, der zuständige Fachlehrer Gerry Ziegler einen Notendurchschnitt von 5,9 bekannt geben. Überdies habe er betont, dass die Arbeiten von Jahr zu Jahr immer durchdachter und perfekter würden. Die Lernenden ihrerseits waren alle der Meinung, dass sie den Zeitaufwand für den Bau der Herbarien unterschätzt hätten.

Jeder Lernende stellte seine Arbeit mit einer kurzen Präsentation den Vertretern der Lehrbetriebe, Familienmitgliedern, Lehrern und Sponsoren vor. Anschliessend an die Präsentation konnte man sich am Apérobuffet bedienen und die verschiedenen Kunstwerke in aller Ruhe betrachten. Dabei fanden die Besucher Tische, Bänke und sogar eine Bar, die als Ausstellungsstücke für die Pflanzensammlung gebaut worden sind.

Publikum bewertet mit

Um die beste Lehrlingsarbeit zu küren, wartete auf die Gäste ein Publikums-Wettbewerb. Das Ergebnis des Publikums bildete zusammen mit der Wertung der Fachjury die Basis zur Schlussbewertung. Letztlich durfte jeder Lernende für seine Arbeit einen Naturalpreis in Empfang nehmen.

Ein Teil der Arbeiten wird anlässlich der Freizeitarbeiten-Ausstellung vom 5. bis 7. April in der Mehrzweckanlage Lutzenberg zusammen mit rund 200 weiteren Arbeiten aus über 40 Berufen ausgestellt. (pd)