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Pfarrer Bernhard Rothen

Bernhard Rothen, warum wurde bei der Pfarrwahl in der Kirchgemeinde Hundwil nicht über ihre Kündigung in Basel orientiert?

Bernhard Rothen, warum wurde bei der Pfarrwahl in der Kirchgemeinde Hundwil nicht über ihre Kündigung in Basel orientiert?

Meine Bitte war, ganz offen zu kommunizieren. Aber die Dinge sind kompliziert. In Basel haben unerwartet über 200 Gottesdienstbesucher mit einer Eingabe versucht, mich zu halten. Ich bin der Kirchenvorsteherschaft Hundwil dankbar, dass sie Verständnis für meine schwierige Lage gezeigt hat. Ich war moralisch verpflichtet, die Kündigung abzuwarten.

Nun aber wurde Ihnen gekündigt und Sie wechseln ins Appenzellerland. Nach 17 Jahren in einer Stadt dürfte dies eine grosse Umstellung sein.

Ich freue mich, in Hundwil ein herausforderndes Pfarramt zu übernehmen. Anders als im städtischen Umfeld, wo Menschen und Nöte weniger greifbar sind, ist man auf dem Land näher bei den Leuten. Acht Jahre war ich Pfarrer in Zweisimmen. Ich weiss, worauf ich mich im ländlichen Umfeld einlasse.

In Basel wird Ihnen mangelnder Teamgeist vorgeworfen. Das wäre aber in Hundwil auch zentral.

Dieser Vorwurf wurde erst laut, als ich die kirchenpolitische Neuordnung kritisiert habe. Zuvor habe ich im Münster 17 Jahre mit einem Kollegen zusammengearbeitet, die Gemeinde ist aufgeblüht. Im Vorstand des Schweizerischen Pfarrvereins gelte ich als integrierende Person. Den neuen Freiraum in Hundwil möchte ich nutzen, um mehr für die kollegiale Solidarität in der Schweiz zu tun. Interview: rf

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