Pfadi Trogen steuert Backbord

90 Jahre ist es her, seit die erste Pfadiübung in Trogen veranstaltet wurde. Dieses Wochenende lädt die Pfadfinderabteilung zum Jubiläumsfest ein. Rebecca Surber, Abteilungsleiterin der Pfadi Trogen, verrät das Motto und sagt, wie sich der Verein seit seiner Gründung verändert hat.

Claudio Weder
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Rebecca Surber, Abteilungsleiterin der Pfadi Trogen. (Bild: PD)

Rebecca Surber, Abteilungsleiterin der Pfadi Trogen. (Bild: PD)

Rebecca Surber, helfen alle Pfadfinder an der Gestaltung des Festes mit?

Jede Stufe zeigt ein kurzes Theater, welches die Kinder selbst erarbeitet haben. Daran sind alle der jeweiligen Stufe beteiligt.

Wie hat sich die Pfadiabteilung in den letzten 90 Jahren verändert?

Der grösste Unterschied ist, dass die militärischen Strukturen heute wegfallen. Ausserdem gab es zu Beginn der Pfadi Trogen keine Mädchen im Verein. Sie wurden erst einige Jahre später zugelassen.

Wie wird das Wochenende gestaltet?

Auf dem Landsgemeindeplatz bauen wir ein Schiff auf. Das Fest findet in und um das Boot statt. Heute Nachmittag werden die Kinder ihre Theaterstücke präsentieren und es wird diverse Posten geben. Am Abend wird ein Konzert mit der Band Frischfisch veranstaltet. Ausserdem spielen die Bands Frank und Gazzou, welche ehemalige Pfadfinder unter ihren Mitgliedern haben. Morgen kommen die Kinder und alle, die sich dafür angemeldet haben, wieder, um gemeinsam zu frühstücken.

Wie kam es zur Auswahl des Themas der Feier?

An unserer ersten OK-Sitzung vor einem Jahr kam die Idee auf, etwas im Zentrum des Dorfes zu machen und ein Schiff zu bauen. Deswegen haben wir versucht, ein passendes Thema zu finden, welches dies ermöglicht. So haben wir uns auf «Wir steuern 90 Grad Backbord!» geeinigt.