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Mountainbike-Event Schwellbrunn fiel ins Wasser: Nur 400 Teilnehmer

Es schüttete am Samstag wie aus Eimern. Nicht ohne Folgen: Am Mountainbike-Event Schwellbrunn nahmen nur 400 Leute teil. Üblicherweise sind es 1000.
Astrid Zysset
Nass und voller Schlamm kamen die Teilnehmenden im Ziel an. Bild: Astrid Zysset

Nass und voller Schlamm kamen die Teilnehmenden im Ziel an. Bild: Astrid Zysset

So hatte sich Bruno Tobler, Präsident des Organisationskomitees, den 21. Schwellbrunner Mountainbike-Event nicht vorgestellt. «Das ist richtig ärgerlich: Am Tag zuvor herrschte schönes Wetter, und auch die Aussichten für morgen sind gut.» Vergangenen Samstag jedoch regnete es in Strömen. Das Wasser tropfte von den Zeltblachen, vor den Grillständen herrschte zur Mittagszeit gähnende Leere. «Normalerweise ist um diese Zeit hier alles brechend voll», seufzte Tobler. Aber eben: In diesem Jahr fiel der Bike-Event buchstäblich ins Wasser.

Noch nie zuvor in der Geschichte des Anlasses war dies der Fall. Regelmässig werden um die 1000 Teilnehmende gezählt. Heuer waren es gerade einmal 400. Nur die Hartgesottenen wagten sich bei diesen Bedingungen auf die Strecken. Deren drei standen zur Auswahl: eine mit 18, eine mit 44 und eine mit 65 Kilometern Länge. 70 Prozent entschieden sich für die anspruchsvollste Strecke, welche über den Schwänberg nach Niederbüren, Neuchlen und wieder zurück nach Schwellbrunn führte. Mehrheitlich waren es Naturwege. Dementsprechend voller Schlamm kamen die Teilnehmenden am Ziel an. Aber glücklich waren sie. «Die Leute sind zufrieden. Die gute Stimmung ist zu spüren. Und darum geht es ja eigentlich – Regen hin oder her», zeigte sich Tobler versöhnlich.

Anlass zu verschieben, war keine Option

Auf die Wetterprognosen hatte der OK-Präsident schon Tage im Voraus immer wieder gelinst. Den Anlass zu verschieben, sei aber nie zur Diskussion gestanden. Das wäre aufgrund der ausgestellten Bewilligungen durch die Forstämter auch nicht auf die Schnelle möglich gewesen. 50 Helferinnen und Helfer standen im Einsatz. «Das Datum des letzten Samstags vor Ende der Ferien hat sich zur Durchführung des Bike-Events bewährt. Eine Verschiebung des Anlasses wird es wohl niemals geben», so Tobler abschliessend.

Doch ist es für die Teilnehmenden nicht gefährlich, bei rutschigem Grund unterwegs zu sein? «Sie fahren automatisch langsamer. Sollte doch jemand stürzen, sind die Verletzungen geringfügiger, da der Boden weicher ist.» In den vergangenen 20 Jahren kam es ausser einer gebrochenen Schulter und Schürfwunden zu keinen nennenswerten Verletzungen. Einen Nachteil hat der weichere Boden aber: Zum Fahren ist er anstrengender. Dementsprechend müde kamen die Teilnehmenden im Ziel an. Das Erste, was sie dann ansteuerten, war ein Teller mit Essen – und eine heisse Dusche.

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