Peter Roth begeistert in Deutschland

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Ruben Schönenberger
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Den Musiker, Komponisten und Initiator des Klangwegs muss man im Toggenburg kaum noch vorstellen. Am Karfreitag wagte Peter Roth mit seiner «Toggenburger Passion» jedoch den Schritt ins deutsche Lindau. In der «Schwäbischen Zeitung» wurde der Konzertbericht dazu folgendermassen eingeleitet: «Nur wenige Kilometer Luftlinie trennen das bayerische Bodenseeufer vom Schweizerischen Toggenburg im Alpsteingebiet, doch konnte man mit der ‹Toggenburger Passion› von Peter Roth ... in eine ganz neue Klangwelt eintauchen.»

Positives Resumee der Berichterstatterin

Offenbar fand das Schaffen von Peter Roth Anklang. Die Berichterstatterin resümierte nämlich: «Er verbindet Naturtonreihen, Obertöne, echte Volksmusik von Streichern mit Holzbläsern und Hackbrett so mit den überlieferten Gemeindegesängen und Bachchorälen, dass man aus dem staunenden Hören gar nicht mehr herauskommt.» Und weiter: «Gesprochene Texte, Instrumentalsätze, die Atmosphäre erzeugen, Walzer, Polka, schwungvolle oder besinnliche Chöre, ein Spottchor und die leuchtende Stimme einer Sopranistin, die die Worte Jesu und die des Auferstehungsengels in sich vereint, sind die aussergewöhnlichen Merkmale dieser Passionsvertonung.»

Ergänzt wurde die Vorführung mit Projektionen der Bilder des Wattwiler Künstler Willy Fries. Diese seien zwar gut auf die Musik abgestimmt gewesen, aber die Musik sei trotz der ausdrucksstarken Malerei stärker geblieben. Dennoch blieben auch die Bilder bei der Berichterstatterin haften, wie ihr abschliessendes Fazit zeigt: «So wie die Bilder von Willy Fries die Passionsgeschichte in der Schweizer Heimat erzählen, so bringt Roth seine Musik zu den Menschen: tiefgehend, bewegend, mit wundersamen Harmonien und den Klangmischungen der Obertöne.»

Ruben Schönenberger

ruben.schoenenberger@

toggenburgmedien.ch