Peter Arbenz zur Flüchtlingsproblematik

SPEICHER. In diesen Wochen und Monaten stellen die Flüchtlingsströme, die aus dem Nahen und Mittleren Osten sowie aus Afrika in Richtung Europa unterwegs sind, in mancherlei Hinsicht eine grosse Herausforderung dar.

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SPEICHER. In diesen Wochen und Monaten stellen die Flüchtlingsströme, die aus dem Nahen und Mittleren Osten sowie aus Afrika in Richtung Europa unterwegs sind, in mancherlei Hinsicht eine grosse Herausforderung dar. Der damit verbundenen Not begegnen die Menschen hierzulande in unterschiedlicher Weise. Die einen nehmen sie als Bedrohung wahr, für die anderen ist sie Anlass, ein Zeugnis für Mitmenschlichkeit abzulegen.

Referat und Diskussion

Im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe «Fokus – Werte in der Gesellschaft» nehmen sich auch die Evangelische Kirchgemeinde Speicher und die Katholische Kirchgemeinde Speicher-Trogen-Wald des Themas an. Sie laden gemeinsam auf kommenden Donnerstag, 21. Januar, 19.30 Uhr, zu einem Referat mit dem Titel «Flüchtlinge und Migranten – Lageentwicklung, was ist zu tun?» ins Pfarreizentrum Bendlehn ein. Ans Referat schliesst sich eine Diskussionsrunde an. Als Referent konnte Peter Arbenz aus Winterthur gewonnen werden. Peter Arbenz wird die Lageentwicklung analysieren und Denkanstösse zu möglichen Lösungen der unbestreitbar sich ergebenden Probleme vermitteln.

«Preis für Menschlichkeit»

Mit Peter Arbenz kommt ein ausgewiesener Fachmann nach Speicher. Er war zunächst Delegierter des Bundesrates für das Flüchtlingswesen und danach von 1990 bis 1993 erster Direktor des neu geschaffenen Bundesamtes für Flüchtlinge, das seit 2005 Bundesamt für Migration heisst. Er wurde 1997 mit dem «Preis für Menschlichkeit» der «Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus» und der «Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz» ausgezeichnet. (pd)

Donnerstag, 21. Januar, 19.30 Uhr, Pfarreizentrum Bendlehn, Referat von Peter Arbenz.

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