Pestalozzidorf feiert

Seit 30 Jahren unterstützt die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi Schüler in Entwicklungsländern. Am Freitagabend feierten Mitarbeiter, Landesvertreter und Gäste das Jubiläum.

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TROGEN. Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi vollzog 1982 einen Paradigmawechsel: Statt wie bislang die Kriegswaisen nach Trogen zu holen, entschied sie sich, diese vor Ort zu unterstützen. Das 30-Jahr-Jubiläum der internationalen Programme feierte die Institution am Freitag im Kinderdorf. Anwesend waren Mitarbeiter, Länderkoordinatorinnen und lokale Gäste, unter anderem Trogens Gemeindepräsident Niklaus Sturzenegger. Der Hauptreferent der Veranstaltung, David Bosshart, rief zu einem gesellschaftlichen Paradigma-Wechsel auf. Der Philosoph und CEO des Gottlieb-Duttweiler-Instituts zeigte auf, dass eine Gesellschaft, die nur auf Wachstum setzt, keine Zukunft habe. Wegen der Bevölkerungsexplosion bei gleich bleibenden Ressourcen müsse stattdessen das Teilen im Mittelpunkt stehen. Für eine nachhaltige Entwicklung müsse der Westen zudem lernen, Respekt vor den Ungeborenen zu haben. (dsc)