Pestalozzidorf feiert 30 Jahre Schulförderung

TROGEN. Seit 30 Jahren hilft das Kinderdorf Pestalozzi Kindern in Entwicklungsländern, indem es ihnen vor Ort den Zugang zur Grundschulbildung ermöglicht. An den Projekten in vier Kontinenten und zwölf Ländern nehmen knapp eine halbe Million Menschen teil.

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TROGEN. Seit 30 Jahren hilft das Kinderdorf Pestalozzi Kindern in Entwicklungsländern, indem es ihnen vor Ort den Zugang zur Grundschulbildung ermöglicht. An den Projekten in vier Kontinenten und zwölf Ländern nehmen knapp eine halbe Million Menschen teil.

Am Freitag feierte die Institution in Trogen das runde Jubiläum dieses internationalen Programms. An den Festivitäten nahmen Mitarbeitende, Länderkoordinatoren und Gäste aus der Region teil. Hauptreferent war David Bosshart. Der Philosoph und CEO des Gottlieb Duttweiler Instituts rief zu einem Paradigmawechsel auf. Eine Gesellschaft, die auf Wachstum basiere, sei nicht nachhaltig. Wegen der weltweiten Bevölkerungsexplosion bei gleichbleibenden Ressourcen müsse die Welt lernen zu teilen.

An einer Panel-Diskussion besprachen die Länderkoordinatoren und die Verantwortlichen Gegenwart und Zukunft der internationalen Programme der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi. Diese wird gemäss Beatrice Schuler, Leiterin der Programme, in den Entwicklungsländern aktiv bleiben und ihre lokalen Partner stärken, da nach wie vor jedes fünfte Kind auf der Welt keinen Zugang zu Bildung hat. (dsc)