Persönliche Vorsprache nötig

Das Vorgehen für den Erwerb eines Lernfahrausweises oder Führerausweises hat sich geändert.

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MOSNANG. Das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons St. Gallen hat das Verfahren für die Einreichung der Gesuche um einen Lernfahrausweis sowie für den Umtausch eines ausländischen Führerausweises per 1. Juni angepasst.

Neu muss beim erstmaligen Gesuch um einen Lernfahrausweis beziehungsweise Umtausch eines ausländischen Führerausweises persönlich beim Strassenverkehrsamt St. Gallen oder beim Einwohneramt der Wohngemeinde vorgesprochen werden. Dabei muss ein gültiger Identitätsnachweis mit Foto (Pass, ID oder Ausländerausweis) vorgelegt werden.

Dem vollständig ausgefüllten Gesuch muss bei den Kategorien F, G und M ein farbiges Foto gemäss den ID-Vorschriften beigelegt werden, bei den Kategorien A, A25kW, A1, B und B1 zusätzlich der gültige Nothelferausweis (Gültigkeit 6 Jahre). Beim Umtausch eines ausländischen Führerausweises ist immer das Original des ausländischen Führerausweises sowie die Kopie des Ausländerausweises dem Gesuch beizulegen. Ist die Person noch minderjährig oder steht sie unter einer umfassenden Beistandschaft, so ist zusätzlich die Unterschrift eines Elternteils beziehungsweise des Beistandes notwendig.

Das Einwohneramt kontrolliert die Daten und bestätigt die Richtigkeit (diese sind neu gebührenpflichtig) und leitet das Gesuch an das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons St. Gallen weiter.

Sofern bereits ein Schweizer Lernfahr- oder Führerausweis vorhanden ist, erübrigt sich die Einholung der Bestätigung beim Einwohneramt. Der Antrag kann direkt dem Strassenverkehrsamt eingesandt werden.

Formulare können weiterhin vom Internet unter www.stva.sg.ch heruntergeladen oder beim Front-Office bezogen werden. (gem)