Pensionskasse Appenzell Ausserrhoden will Umwandlungssatz senken

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5,4 Prozent Um die Pensions­kasse Appenzell Ausserrhoden (PKAR) gesund zu erhalten, hat der Regierungsrat die Änderung des Pensionskassengesetzes zur Vernehmlassung verabschiedet.

Laut Mitteilung ist die PKAR mit einem Deckungsgrad von leicht über 100 Prozent heute noch gesund. Sie weist aber wegen der anhaltend schlechten Zinssituation geringe Erträge ihrer Anlagen aus. Zudem lassen sich die Renten wegen der steigenden Lebenserwartung künftig nicht mehr wie heute finanzieren.

Zur Gesundung der Kasse ist eine schrittweise Senkung des Umwandlungssatzes von aktuell 6,0 auf 5,4 Prozent ab dem Jahr 2021 vorgesehen. Eine Erhöhung der Sparbeiträge und zusätzliche Einlagen der Arbeitgeber von rund sechs Millionen Franken dienen der Milderung der Renteneinbussen aufgrund der Senkung des Umwandlungssatzes. Die Einlagen sind aber nur möglich, wenn das Pensionskassengesetz mit dieser einmaligen Leistungspflicht ergänzt wird, wie es in der Mitteilung heisst.

Auch die PKAR selbst soll mit rund zehn Millionen Franken durch die Auflösung von Reserven zur Gesundung der Kasse beitragen. Die aktuell laufenden Renten sind von den vorgesehenen Massnahmen nicht betroffen. Die paritätische Verwaltungskommission sowie die Sozialpartner befürworten laut Medienmitteilung die Änderung des Pensionskassengesetzes. Bis zum 10. Februar haben interessierte Kreise die Möglichkeit, sich zur Vorlage zu äussern.

Hinweis

Die Unterlagen sind abrufbar auf www.ar.ch/vernehmlassungen.