Parkcafé wird abgerissen

Das Hotel Hof Weissbad treibt die Planung für einen Seminarpark voran. Nun steht fest: Zwei auf dem Gelände stehende Objekte sollen abgerissen werden. Ein neues Mitglied für den Verwaltungsrat ist gefunden.

Roger Fuchs
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Blick auf das Parkcafé, an dessen Stelle künftig der Seminarpark beginnen soll. Auch ein versteckt hinter dem Haus liegendes Objekt soll abgerissen werden. Das rechts neben dem Parkcafé stehende Hofhaus (Giebel hinter Bäumen erkennbar) bleibt, wie es ist. (Bilder: Roger Fuchs)

Blick auf das Parkcafé, an dessen Stelle künftig der Seminarpark beginnen soll. Auch ein versteckt hinter dem Haus liegendes Objekt soll abgerissen werden. Das rechts neben dem Parkcafé stehende Hofhaus (Giebel hinter Bäumen erkennbar) bleibt, wie es ist. (Bilder: Roger Fuchs)

Roger Fuchs

roger.fuchs

@appenzellerzeitung.ch

Ein Seminarpark als grüne Erholungsoase für Hotel- und Seminargäste. Dies plant der «Hof Weissbad» auf dem gegenüber dem Hauptgebäude gelegenen Areal mit dem Parkcafé. Gestern wurde bekannt, dass besagte Oase, in deren Zentrum zwei Seminarräume platziert werden sollen, grösser wird als bisher angenommen. Der Grund: Das Hotelunternehmen konnte vor einem Monat das ans Areal angrenzende Hofhaus käuflich erwerben. Folglich ging der Verwaltungsrat nochmals über die Bücher und entschied, den Planungsperimeter für den Seminarpark zu erweitern. Resultat der Überlegungen: Das Parkcafé mit den darin integrierten Mitarbeiterwohnungen und ein kleines dahintergelegenes, baufälliges Gebäude sollen abgerissen werden. Ein weiteres bereits auf dem Areal stehendes Ferienhäuschen könnte für Gruppenräume umgenutzt werden. Der gesamte, dem Schwendibach entlang führende Seminarpark würde folglich eine Fläche von mehreren tausend Quadratmetern umfassen. «Mit diesem Park abseits des Verkehrs werden wir einen Trumpf in der Hand haben, den selbst das Seminarhotel auf der Schwägalp nicht zu bieten hat», schwärmt Verwaltungsratspräsident Sepp Breitenmoser bei einem Rundgang. Die detaillierte Landschaftsarchitektur ist noch offen. Breitenmoser spricht von einem möglichen Auen- oder Insektenwald.

Der neue Park wird von sämtlichen Seminar- und Hotelgästen genutzt werden können. Als Baustart nennt Sepp Breitenmoser die Monate Januar/Februar 2018. Zeitgleich wird auch die längst angekündigte Rundumerneuerung des Hotels stattfinden und der Betrieb geschlossen bleiben.

Weissbadbrücke und neuer Verwaltungsrat

Auf guten Wegen befinden sich die Bauarbeiten bei der Liegenschaft Weissbadbrücke, die das «Hof Weissbad» Anfang Jahr gekauft hat. Der Zeitplan kann eingehalten werden und das Gästehaus mit 25 modern eingerichteten Zimmern ist im Frühjahr 2018 bezugsbereit.

Eine weitere Erfolgsmeldung betrifft die Nachfolgeplanung für Verwaltungsratsmitglied Guido Koller, der auch die Geschäftsleitung präsidiert. Auf die Generalversammlung 2018 hin hat Koller seine Demission eingereicht. Als Nachfolger im Verwaltungsrat wird Martin Dörig vorgeschlagen, wie Sepp Breitenmoser sagt. Dörig wuchs in Gais auf und plant einen Umzug ins Innerrhodische Schlatt. Er ist diplomierter Wirtschaftsprüfer und hat ein eigenes Büro für Unternehmensberatung. Der neu zu Wählende wird nicht automatisch auch Präsident der Geschäftsleitung sein, gemäss Breitenmoser würde Dörig aber über die dazu notwendigen Qualifikationen verfügen. All diese Neuigkeiten werden den Aktionären demnächst auch per Brief mitgeteilt.