Papillons zurück aus Kambodscha

Einer Einladung der besonderen Art folgten die ehemaligen rhythmischen Gymnastinnen der Showgruppe Les Papillons. Sie weilten während zwei Wochen in Kambodscha und nahmen am internationalen Zirkusfestival Tini Tinou teil.

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Les Papillons aus Teufen posierten vor dem Tempel Angkor Wat für ein Fotoshooting. (Bild: pd)

Les Papillons aus Teufen posierten vor dem Tempel Angkor Wat für ein Fotoshooting. (Bild: pd)

RHYTHMISCHE GYMNASTIK. Die Showgruppe Les Papillons aus Teufen kehrte dieser Tage von ihrer Tournée in Kambodscha zurück. Als Zirkusartistinnen tourten die acht Appenzellerinnen zwei Wochen durch das Land. Die Tage der Sportlerinnen waren von früh morgens bis spät abends gefüllt mit Workshops, Proben, Paraden durch die Strassen, Interviews mit der asiatischen Presse und Shows in der Manege. Gemeinsam mit Artisten aus Taiwan, Frankreich, Vietnam und Kambodscha haben die Appenzellerinnen für Unterhaltung auf höchstem Niveau gesorgt und die ausverkauften Zirkuszelte zum Kochen gebracht.

Shooting im Tempel

Die Tournée begann in der Hauptstadt Phnom Penh, wo Les Papillons ihre ersten Flüge im Zirkus wagten und sich sofort in die Atmosphäre im Zelt verliebten. «Wir genossen das Leben als Künstlerinnen von Anfang an und lernten schnell mit den zum Teil unerwarteten Bedingungen wie zum Beispiel der Hitze von 40 Grad Celsius umzugehen», erklärt die Leiterin Heidi Burch nach der Rückkehr.

In der zweiten Stadt – Siem Reap – fanden die Künstlerinnen sogar Zeit, in den berühmten Tempeln von Angkor Wat ein unvergessliches Fotoshooting durchzuführen. «Wir fühlten uns wie Hollywood Stars, da wir 24 Stunden lang von Fotografen und Kamerateams begleitet wurden. In Asien waren wir für einmal die Exoten.»

Die Endstation des Festivals fand in der Zirkusschule in Battambang statt, wo die Choreographin und Trainerin von les papillons, Heidi Burch, letztes Jahr zwei Monate als Tanzlehrerin gearbeitet hatte. Das Wiedersehen mit den Einheimischen ging allen unter die Haut – zwei Welten trafen sich und vereinten sich in der Manege.

Wettkampfsaison beginnt

Der künstlerische wie auch der kulturelle Austausch während des ganzen Festivals bezeichnen die Turnerinnen als das Wertvollste, was sie von ihrer Tournée mit nach Hause nahmen. Trotz sprachlichen Hindernissen funktionierte die Kommunikation problemlos. «Uns alle verband die Liebe zur Kunst und die Leidenschaft auf der Bühne aufzutreten. Wir durften unendlich viele Freundschaften schliessen und der Abschied von den herzlichen Menschen fiel uns schwer», so Heidi Burch.

Nun stehen Les Papillons vor der kommenden Wettkampfsaison: «Für uns scheint das ganze Erlebnis immer noch surreal. Mit dieser Tournée ist für uns ein Traum in Erfüllung gegangen. Wir sind alle gespannt, welche Türen sich in Zukunft für uns öffnen werden. Wir sind allen sehr dankbar, die uns diese Tournée ermöglicht haben», so Heidi Burch. (pd)

Heidi Burch Leiterin der Papillons (Bild: pd)

Heidi Burch Leiterin der Papillons (Bild: pd)