Panoramawandern über dem Zürichsee

Ganztageswanderung der Seniorenwanderer Toggenburg auf dem Panoramaweg Feldbach–Stäfa–Männedorf Hatten wir letztes Jahr von Feldbach aus eine Bluestwanderung in nördlicher Richtung nach Hombrechtikon/Bubikon unternommen, ging es diesmal von

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Ganztageswanderung der Seniorenwanderer Toggenburg auf dem Panoramaweg Feldbach–Stäfa–Männedorf

Hatten wir letztes Jahr von Feldbach aus eine Bluestwanderung in nördlicher Richtung nach Hombrechtikon/Bubikon unternommen, ging es diesmal von Feldbach aus auf den Höhenweg über Uerikon und Stäfa nach Männedorf. 48 Senioren nahmen diese Wanderung in Angriff.

Bei schönstem Wetter stiegen wir ab Bahnhof Feldbach den voll behangenen Reben entlang in die Höhe, um den eigentlichen Panoramaweg zu erreichen. Vorerst bewegten wir uns hier auf einem romantischen, schattigen Waldweg. Nach einer Stunde Wanderung und einer Kaffeepause in einem vorbildlich ausgebauten Waldspielplatz beim Chatzentobel gelangten wir unvermutet in ein Villenquartier der Gemeinde Stäfa. Hier bot sich eine prächtige Sicht auf den Zürichsee, uns gegenüber Richterswil und Wädenswil.

Weiter ging es nun auf dem Goethe-Weg, wieder den Reben entlang. Goethe soll sich 1797 auf seiner Schweizer Reise hier aufgehalten und den Blick über den Zürichsee und in die Berge genossen haben. Stäfa ist übrigens die grösste Rebgemeinde des Kantons Zürich mit verschiedenen Rebbergen, in welchen Clevner und Riesling-Silvaner gedeiht.

Etwas mehr im Landesinnern erreichten wir nach weiteren 11/4Stunden an der Strasse von Männedorf nach Bubikon das Restaurant Aberen, wo wir auf der Aussichtsterrasse bestens verpflegt wurden. Die weitere Route führte nun bergan zu einem Aussichtspunkt am Waldrand mit Sicht in die Schwyzer und Glarner Alpen mit dem Vrenelisgärtli. Es überrascht immer wieder, wenn man auf Trassees von stillgelegten Bahnlinien stösst, wie heute Uerikon–Bauma, die bis 1948 fuhr, oder Wetzikon–Meilen.

Es folgte der Abstieg einem Bachtobel entlang bis zu den ersten Häusern und Wohnquartieren von Männedorf zum Bahnhof hinunter (in rund 1,5 Stunden).

Man war sich einig, wieder eine sehr abwechslungsreiche Wanderung in etwas weniger bekanntem Gebiet und einen geselligen Tag erlebt zu haben. Eine Wanderung mit vielen Abzweigungen und Nebenwegen, die sehr sorgfältig rekognosziert und geleitet wurde. Herzlichen Dank Emilia und Rolf Keller! Rosemarie Brändle