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Orte mit Wohlfühl-Potenzial

Ein vier Kilometer langer Energieweg auf dem Kronberg ist einer der Kraftorte, den Andrea Fischbacher von der Forschungsstelle Kraftorte Schweiz ausgetestet hat. Bei negativ geladenen Kraftorten verspürt sie jeweils eine starke Übelkeit.
Roger Fuchs

«Alles strahlt Energie aus», ist Andrea Fischbacher überzeugt. Sie leitet die private Forschungsstelle Kraftorte Schweiz mit Sitz in Oetwil an der Limmat. Auch im Appenzellerland hat die Kraftorteforscherin schon manche Örtlichkeiten genauer unter die Lupe genommen – unter anderem im Auftrag von Appenzellerland Tourismus AI (siehe Kasten).

Kribbeln in den Beinen

Als Kraftorte versteht Fischbacher natürliche Energiezonen. Orte und Zonen mit erhöhtem Energievorkommen würden bei guter Energiequalität ein hohes Wohlfühl-Potenzial für Menschen, Tiere und Pflanzen aufweisen. Die Lebewesen entwickelten sich an solchen Orten besonders gesund und kräftig. Gemäss Andrea Fischbacher gibt es auch das Gegenteil, also negative Kraftplätze.

Fischbacher hat beides schon erlebt, negative und positive Kraftorte. Doch wie stellt man nun fest, ob ein Ort energiegeladen ist oder nicht? «Das spürt man», sagt die Kraftorteforscherin, beispielsweise mit einem Kribbeln in den Beinen. Negative Kraftorte könnten wiederum Übelkeit provozieren. Genau dies sei ihr beispielsweise in der Arena in Windisch widerfahren, ebenso in einem alten Gefängnisturm bei Königsfelden.

Als positiven Kraftort und derzeit einer ihrer Favoriten nennt Andrea Fischbacher den Kronberg. Auf die Besuchenden wartet dort ein vier Kilometer langer Energieweg, der von der Forschungsstelle Kraftorte Schweiz ausgetestet wurde. Tafeln und Flyer offerieren zusätzliches Hintergrundwissen und leiten an, wahrzunehmen und zu beobachten. Explizit auf diesem Weg hebt Fischbacher den Platz der alten Jakobuskapelle hervor. Dieser sei ausserordentlich stark und wohltuend. Und das heilkräftige Wasser der Jakobsquelle, das übrigens zusammen mit Bergziegenmolke auch für Appenzeller Kosmetik verwendet wird, regeneriere und energetisiere einen in null Komma nichts.

Mit Pendel und Wünschelrute

Wie bereits angetönt, ist ein Kraftort keine naturwissenschaftliche Grösse, sondern hängt stark von der persönlichen Wahrnehmung ab. Die Intensität der Schwingungen an einem Kraftort kann gemäss Andrea Fischbacher jedoch radiästhetisch festgestellt werden – also mit Pendel und Wünschelrute. Als Masseinheit dienen die sogenannten Boviseinheiten (BE). Der neutrale Wert liegt bei 6500 Boviseinheiten; strahlt ein Ort stärker, gibt er Kraft, strahlt er schwächer, entzieht er Kraft. Von einem Ort der Kraft wird ab 13 000 BE gesprochen.

Viele Kraftorte sind gemäss Fischbacher über Jahrhunderte von Menschen genutzt worden. Folglich bemüht man sich bei der Forschungsstelle, die Kraftorte in ihrem historischen, gesellschaftlichen oder religiösen Kontext zu erforschen. «Wir testen beispielsweise die energetischen Werte einer Kirche aus, die wir mit historischen Daten, den Aussagen von Legenden oder den Einträgen in Kirchenbücher vergleichen und auf diesem Wege zu einer Aussage gelangen», sagt die Kraftorteforscherin.

Auf Körper hören

Wie Andrea Fischbacher weiter ausführt, ist beim Besuch von Kraftorten wichtig, nur so lange auf einem starken Punkt zu verweilen, wie dieser als angenehm empfunden wird. Der Körper signalisiere, wenn es ihm zu viel werde oder wenn die Energien nicht passen würden. Gelinge es, sich auf Schwingungen einzulassen, sei es eventuell möglich, Gedanken und Empfindungen wahrzunehmen, die man sonst nicht erkenne. «Mit Glück wird uns ein kurzer Blick hinter den Vorhang gewährt, was sich aber nicht erzwingen lässt», so Fischbacher.

Auf der Seite «Spirit» werden in einer neuen Serie demnächst einige von Fischbachers ausgewiesenen Kraftorten vorgestellt.

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