ORIENTIERUNG: Stein präsentiert gute Jahresrechnung

An der Versammlung wird über Wohnen im Alter, die Poststelle und das Asylwesen informiert.

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Die Rechnung der Gemeinde präsentiert sich erfreulich mit einem Ertragsüberschuss von gut 118000 Franken. Grund sei die genaue Budgetkontrolle durch die einzelnen Ressortverantwortlichen, zudem konnte durch neu zugezogene Personen Steuersubstrat gewonnen werden, wie es laut Mitteilung an der Versammlung diese Woche hiess. Dank des guten Abschlusses war es möglich, eine zusätzliche Abschreibung von 230000 Franken auf der erweiterten Mehrzweckanlage vorzunehmen. Über die Jahresrechnung wird am 19. März an der Urne befunden.

Bezüglich Wohnen im Alter orientierte der Gemeinderat über die Zusammenarbeit mit der Stiftung Altersbetreuung Herisau. Zusammen mit diesen Fachleuten wird das Pflegekonzept für das Alters- und Pflegeheim und die Alterswohnungen ausgearbeitet, und basierend auf dem daraus entstehenden Raumkonzept werden die Planungsinstrumente Quartier- und Gestaltungsplan erstellt. Ziel des ­Gemeinderates ist es, die Bevölkerung im kommenden Herbst über die Zonenerweiterung von WG2 in WG3 im Gebiet Paradiesli abstimmen zu lassen. Das Projekt kann nur realisiert werden, wenn der Zonenplanänderung zugestimmt wird. Als nächster Schritt ist vorgesehen, die Trägerschaft für das Alters- und Pflegeheim in Form einer Genossenschaft zu gründen und die Verwaltung mit den geeigneten Personen zusammenzusetzen. Nebst den planerischen Arbeiten wird sich diese Verwaltung dann um die Finanzierung kümmern. Unter dem Motto «Vo Stää för Stää» soll jede Person die Möglichkeit haben, Genossenschaftsscheine zu zeichnen und sich am Projekt zu beteiligen.

Poststelle und Asylsuchende

Aktuell hat die Post mit verschiedenen möglichen Steiner Agenturpartnern Kontakt aufgenommen und prüft diese, wie an der Versammlung orientiert wurde. Dabei berücksichtige die Post, ob verschiedene Voraussetzungen zur Führung einer solchen Agentur erfüllt sind. Der Gemeinderat wird im Frühjahr über die Prüfungsergebnisse orientiert und wird sich dann über das weitere Vorgehen Gedanken machen.

Im weiteren erfuhr die Bevölkerung interessante Ausführungen zum Asylwesen in Stein. Nach einem Rückblick auf die Jahre 2013 bis 2017 folgten allgemeine Informationen zum Ablauf beim Zuzug und zu Beschäftigungsmöglichkeiten der Asylsuchenden in Stein. Aktuell wohnen elf Asylbewerber aus vier verschiedenen Ländern in der Gemeinde. Die Betreuung erfolgt kommunal, das Asylwesen ist in Stein der Sozialkommission an-gegliedert. (pd)