Opfer besser informieren

APPENZELL. Die Innerrhoder Standeskommission unterstützt eine parlamentarische Initiative, welche die Informationsrechte von Opfern im Sinne des Opferhilfegesetzes ausweiten will. Dies schreibt die Ratskanzlei in einer Medienmitteilung.

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APPENZELL. Die Innerrhoder Standeskommission unterstützt eine parlamentarische Initiative, welche die Informationsrechte von Opfern im Sinne des Opferhilfegesetzes ausweiten will. Dies schreibt die Ratskanzlei in einer Medienmitteilung. Das Strafgesetzbuch, das Jugendstrafgesetz und das Militärprozessrecht sollen dahingehend geändert werden, dass die Informationsrechte von Opfern auch nach Abschluss des Strafverfahrens gewahrt werden. Die Opfer sollen auf ausdrücklichen Wunsch auch über wichtige Schritte im Strafvollzug des Täters informiert werden.

Die Innerrhoder Standeskommission schlägt ausserdem vor, dass den Opfern die Entscheide der zuständigen Behörden nicht erst auf schriftliches Gesuch, sondern bereits auf ein mündliches Begehren hin zur Kenntnis gebracht werden, heisst weiter. (rk)