«Onkel & Tanzen» – Gofechössi

Ein Tanztheater mit viel Bewegung und sehr wenig Sprache ist am Sonntag, 20. September, um 17 Uhr im Chössi-Theater in Lichtensteig zu sehen.

Merken
Drucken
Teilen
Somafon schöpft mit «Onkel & Tanzen» die Bild- und Klangsprache aus. (Bild: pd)

Somafon schöpft mit «Onkel & Tanzen» die Bild- und Klangsprache aus. (Bild: pd)

LICHTENSTEIG. Das Theater Somafon zeigt ihr Erfolgsprogramm «Onkel & Tanzen» als Version für das junge Publikum. Zwei Menschen machen sich auf den Weg ans Ziel ihrer Träume. Doch ihre Reise ins Glück ist kein Honigschlecken. Es gibt so viele verlockende Lebenswege und unendlich viele Wegweiser! Und schon haben sich die beiden im Irrgarten der Möglichkeiten verirrt. Doch jeder Umweg bringt Erkenntnis, jeder gelungene Versuch neuen Mut. Und langsam wächst in ihnen die Fähigkeit, ihre persönlichen Wünsche zu erkennen und diesen furchtlos zu folgen. «Onkel & Tanzen» ist eine musikalisch-choreographische Expedition zu den Wünschen in unseren Herzen und Köpfen – und eine verspielte Wegleitung zur Wunscherfüllung. Denn Wünsche zu finden, an diese zu glauben und sie zu leben, kann echt anstrengend sein. Wir alle brauchen Vorbilder, die uns das Aufgeben ausreden und uns zeigen, wie man nach dem Umfallen wieder aufsteht. Sei dies im Leben oder im Theater. So will Onkel & Tanzen allen Mut machen. Mut, das Wünschen zu wollen und das Wollen zu üben.

Jede Generation kämpft auf seine Weise mit dem anspruchsvollen Schritt vom Wunsch zum Wollen. Deshalb hat sich das Ensemble entschlossen, zu diesem Thema zwei Produktionen zu kreieren – eine für junges Publikum (ab sechs Jahren) und eine für Erwachsene (diese wird am Vorabend im Chössi-Theater gezeigt). Das Stück Onkel & Tanzen schöpft seine Bild- und Klangsprache aus der Energie des Wunschdenkens. Es ist eine choreographisch-musikalische Erzählung über fromme Wünsche und die grossen Taten, die diese wahr werden lassen. Die Tänzerin und Ensembleleiterin Brigitta Schrepfer sucht und untersucht mit dem jungen Tänzer und Choreographen Ivan Blagajcevic den roten Faden, der zur Wunscherfüllung führt. Die Bewegung darf erzählen, der Körper folgt ihr. Die Sprache wird da eingesetzt, wo ein verbaler Kontext hinzukommen soll. Durch das lupenhafte Betrachten einzelner Bewegungsabläufe entsteht nach und nach eine bewegte Kunstform von sinnlich tänzerischer Qualität. Dabei vereinen sich unterschiedlichste Tanztechniken mit theatralen Elementen. (pd)

Die Vorstellung findet am Sonntag, 20. September, um 17 Uhr im Chössi-Theater, Bahnhalle in Lichtensteig statt. Die Chössi-Beiz ist von 16 bis ca 19.30 Uhr, die Tageskasse von 16 bis 17 Uhr offen. Vorverkauf www.gofechoessi.ch, Telefon 058 228 23 99. Die Gofeschtond beginnt um 16 Uhr im Bahnhof.