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Omegloset – Omeglueget

Kürzlich erhielt Kiebitz Post aus Bern. Das mit einem stilisierten Bundeshaus bedruckte Couvert war handschriftlich mit «SR Caroni» ergänzt. Drinnen eine Karte mit folgenden Worten: «Lieber Kiebitz, ich möchte mich entschuldigen, dass ich letzte Woche dein geliebtes Seite-3-Girl verdrängt habe.
Kiebitz

Kürzlich erhielt Kiebitz Post aus Bern. Das mit einem stilisierten Bundeshaus bedruckte Couvert war handschriftlich mit «SR Caroni» ergänzt. Drinnen eine Karte mit folgenden Worten: «Lieber Kiebitz, ich möchte mich entschuldigen, dass ich letzte Woche dein geliebtes Seite-3-Girl verdrängt habe.» Offenbar war die Abwesenheit der freizügigen Dame nicht die alleinige Schuld des Ausserrhoders. Beigelegt war nämlich ein Ausschnitt selbiger Boulevardzeitung mit der Schlagzeile «Playboyhäschen von Hund gebissen». Der Fall habe auch politische Bedeutung, so Andrea Caroni. «Die Dame wurde nämlich im obligatorischen Hundekurs gebissen.» Da fragt sich Kiebitz, ob das Obligatorium wohl deswegen vom Nationalrat bachab geschickt wurde.

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An den Viehschauen zeigen sich landauf landab alle von ihrer schönsten Seite. Nicht nur die Kühe sind herausgeputzt, auch die Mannen und Frauen erstrahlen im schönsten Gewand. In Bühler hat Kiebitz Gemeindepräsidentin Inge Schmid erblickt. In der Tracht ging sie mit gutem Beispiel voran. Wenn aber auch, als gebürtige Toggenburgerin, in der Toggenburger Tracht.

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Auf der Onlineplattform Watson las Kiebitz: «Kein Bock auf Überwachung: Diese 28 Dörfer sagten Nein zum NDG». Ob da auch eines aus dem Appenzellerland dabei sei, fragte sich Kiebitz. Und siehe da: In Wolfhalden haben 277 der gut 500 Wahlberechtigten das NDG abgelehnt. Als Begründung sagt ein Beamter, der laut Watson seinen Namen nicht in einem Artikel lesen möchte: «Es könnte einfach Zufall sein. Vielleicht sind die ganzen Terroranschläge auch etwas vergessen gegangen. Ich weiss es nicht. Wenn etwas direkt vor der Haustüre passiert, dann schreien alle nach mehr Sicherheit und auch Überwachung. Wenn grad nichts geschieht, ist es okay, so wie es jetzt ist.»

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Im Schwellbrunner «Hölzli» hat sich Olympiamedaillengewinner Beat Hefti für seine Familie ein neues Haus erstellt. Im Appenzeller Baustil wohlverstanden. Und wie Hefti in der jüngsten Ausgabe der Schweizer Illustrierten erklärt mit integriertem Personenlift. So könne er auch im ganzen Haus umhergehen, wenn er einmal nicht mehr ganz so fit sei wie jetzt. Beat Heft nimmt nur dann den Lift, wenn er seine umfangreiche und demnach auch schwere Medaillensammlung auf den Estrich zügelt, vermutet Kiebitz.

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