Olympia im Sommerlager

60 Schülerinnen und Schüler aus Bazenheid weilen vom 11. bis 23. Juli im Sommerlager in Obergesteln VS. Donnerstag, 14. Juli: Frisch und munter weckten wir die Kinder um 7.30 Uhr. Weiter ging es um 8 Uhr mit einem Zmorge.

Pascale Lüthi
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Im Wallis ist es heiss – da freut man sich über ein schattiges Plätzchen. (Bild: pd)

Im Wallis ist es heiss – da freut man sich über ein schattiges Plätzchen. (Bild: pd)

60 Schülerinnen und Schüler aus Bazenheid weilen vom 11. bis 23. Juli im Sommerlager in Obergesteln VS.

Donnerstag, 14. Juli: Frisch und munter weckten wir die Kinder um 7.30 Uhr. Weiter ging es um 8 Uhr mit einem Zmorge. Darauf folgend machten wir eine Zeitreise in die Steinzeit. Die Höhlenmenschen sagten uns, wir sollten um 9 Uhr bereit für einen Postenlauf sein, in welchem wir mehr über die Steinzeit lernen können. In diesem Postenlauf ging es um die Gefahren, die in der Steinzeit herrschten, wie die Menschen damals wohnten, welche Werkzeuge sie besassen und wie diese aussahen, wie sie sich orientierten und wie sie Feuer machten. Als dieser beendet war, begannen wir uns aus einem Stück Holz selbst ein Esswerkzeug zu schnitzen, um die Essumstände besser begreifen zu können. Kurz vor dem Mittagessen bekamen wir Besuch von unserem Pfarrer. Gestärkt vom Mittagessen wanderten wir in den Wald, um dort ein neues Geländespiel namens Bisonjagd zu spielen, welches nach ein paar Regelanpassungen auch den meisten Spass bereitete.

Nach der Rückkehr assen wir unser Abendessen, während das 15er-Team und die ältesten beiden Gruppen (Black Pearl & Kakadujas) sich für ihr Essen stylten, welches sie auswärts in einem Restaurant genossen. Um 20 Uhr ging es dann mit den restlichen Kindern in der Turnhalle mit Burgenvölk weiter. Als dies beendet war, assen wir alle gemeinsam einen Dessert. Gestärkt von diesem Essen reisten wir dann wieder zurück in unsere Zeit. Dort angekommen, gingen alle Kinder schlafen.

Freitag, 15. Juli: Um 8 Uhr wollten wir die Kinder wecken, doch diese waren schon hellwach und auf den Beinen. Nach dem Zmorge reisten wir mit unserer Zeitmaschine in die Zeit der Griechen. Dort tauchten zwei Griechen auf, welche uns um Hilfe bei den Olympischen Spielen baten, die sie veranstalten wollten. Wir sagten zu, und so ging es um 9 Uhr weiter mit einem Dealerspiel, bei welchem fünf verschiedene Gruppen Material sammelten, um daraus eine Fackel zu basteln, mit welcher wir das olympische Feuer zu den Spielen bringen konnten. Die Olympischen Spiele fingen nach dem Mittagessen an. Die Disziplinen waren: Kugelstossen, Standweitsprung, Stafettenlauf, mit möglichst wenig Füssen den Boden berühren, Denksport und einen Wassertragparcours. Die Spiele verliefen gut, und alle hatten Spass dabei. Danach gingen wir von der Spielewiese zum Lagerhaus zurück. Danach hatten die Kinder Freizeit bis zum Nachtessen. Beim Znacht klebten sich alle ein Stück Klebeband auf die Stirn, worauf ein erfundener Name stand, mit welchem man angeredet werden musste, wer den falschen Namen sagte, musste als Strafe dafür im Stehen weiteressen. Nach dem Znacht hatten die Kinder Zeit, um ihre Ämtli zu machen und ein paar Spiele zu spielen. Um 20 Uhr ging es weiter mit einer Schaardisco. Später reisten wir zurück ins Jahr 2016, und dort gingen die Kinder dann schlafen.