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OLMA-JOB: Herrin über 270 gute Geister

Die gebürtige Innerrhoderin Lydia Fässler ist fürs leibliche Wohl vieler Olma-Besucher zuständig. Doch auch wenn keine Messe ist, geht ihr die Arbeit nicht aus.
Karin Erni
Lydia Fässler macht unterwegs zum Apéro der Alpkäseprämierung im Restaurant Rosso Halt. (Bild: KER)

Lydia Fässler macht unterwegs zum Apéro der Alpkäseprämierung im Restaurant Rosso Halt. (Bild: KER)

Karin Erni

karin.erni@appenzellerzeitung.ch

Ihr Arbeitsplatz sei überall und nirgends, sagt Lydia Fässler. Die gebürtige Innerrhoderin ist stellvertretende Bereichsleiterin der Säntis Gastronomie AG und während der Olma für sieben Res­taurants auf dem Messegelände verantwortlich. Diese Arbeit ist mit viel Organisation verbunden. Schon im Sommer beginnt sie, Mitarbeiter für Küche und Service zu rekrutieren, Teams zusammenzustellen und Einsatzpläne zu schreiben. Während der Olma sind 270 Mitarbeiter für die Säntis Gastronomie AG im Einsatz. Kurz vor Messebeginn werden die Küchen in den einzelnen Restaurants in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Küchenchefs ausgerüstet. «Je nach Angebot auf der Speisekarte braucht es vielleicht einen zusätzlichen Steamer oder eine Fritteuse. Jedes Detail, vom Geschirr bis hin zu den Tischdekorationen, muss stimmen. Wenn die Messe im Gang ist, rotiert Lydia Fässler den ganzen Tag zwischen den Restaurants und ist schnell vor Ort, wenn es irgendwo ein Problem zu lösen gibt. Ihr Schrittzähler beweist es: An einem Olma-Tag legt sie gut und gern 20 Kilometer zurück. Vor allem in den ersten Tagen sei die Arbeit sehr streng, bis alles rundlaufe, so die 52-Jährige. In der zweiten Hälfte kann sie die Olma dann selber auch etwas geniessen und zwischendurch mal über die Messe schlendern und mit alten Bekannten plaudern.

Von Schwende nach Wil

Lydia Fässler ist in Schwende geboren und aufgewachsen. Sie hat eine Lehre im Detailhandel absolviert. Ihr erstes Olma-Engagement war vor 30 Jahren. Damals servierte sie in der «Appenzeller Stube», die sich noch in der Tonhalle befand. Seit 18 Jahren ist sie stellvertretende Bereichsleiterin bei der Säntis-Gastronomie und von dieser vielseitigen Arbeit nach wie vor begeistert. «Man muss die Leute gernhaben, sonst hält man das nicht so lange aus», ist sie überzeugt. Die Olma bedeute für sie schon am meisten Herzblut, doch jede Messe habe ihren eigenen Charakter und Reiz. Während des Jahres finden auf dem Olma-Areal zehn Messen und über 100 Veranstaltungen statt, bei denen die Säntis-Gastronomie mehr oder weniger stark involviert ist. Personal ist genügend vorhanden – nebst den 18 festangestellten Mitarbeitern kann man auf 450 Teilzeitler zurückgreifen.

Heute lebt die Appenzellerin in Wil. In ihrer Freizeit ist sie gerne in der Natur unterwegs, sei es mit dem Velo, zu Fuss oder auf den Ski. Wenn im Sommer keine Messen stattfinden, habe sie genügend Zeit zur Erholung. «Dann kann ich fünf oder sechs Wochen am Stück Ferien machen.»

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