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«Ohne Ortspartei keine Mitglieder»

NECKERTAL. Am Montagabend gründeten die Ortsparteien CVP Mogelsberg und CVP St. Peterzell im Restaurant Anker in Brunnadern die CVP Neckertal. Erklärtes Ziel ist das Werben von neuen Mitgliedern und einen zweiten Sitz für die CVP im Gemeinderat Neckertal.
Katharina Rutz
Vorstand der neu gegründeten CVP Neckertal: (von links) Bruno Gubser (Co-Präsident, Kantonsrat), Lucrezia Meier-Schatz (Nationalrätin), Liselotte Ochsner, Christian Rigling, Patricia Müller, Ruth Ziltener (Co-Präsidentin, Gemeinderätin Neckertal), Joseph Senn (Co-Präsident). (Bild: Katharina Rutz)

Vorstand der neu gegründeten CVP Neckertal: (von links) Bruno Gubser (Co-Präsident, Kantonsrat), Lucrezia Meier-Schatz (Nationalrätin), Liselotte Ochsner, Christian Rigling, Patricia Müller, Ruth Ziltener (Co-Präsidentin, Gemeinderätin Neckertal), Joseph Senn (Co-Präsident). (Bild: Katharina Rutz)

Es brauchte einen Oberhelfenschwiler, um die CVP Neckertal zu gründen. Die Vereinigung der beiden Ortsparteien CVP Mogelsberg und CVP St. Peterzell stockte, weil sie niemand anpackte. In Brunnadern hatte es keine CVP-Ortspartei gegeben. Über ein Jahr nach der Fusion zur Gemeinde Neckertal, gingen auch die beiden bisherigen Ortsparteien am Montagabend zusammen.

Auch die CVP Oberhelfenschwil sei angefragt worden, mitzumachen. «Die Ortspartei in Oberhelfenschwil hat sich den Entscheid nicht einfach gemacht», so Bruno Gubser, Tagespräsident und CVP-Kantonsrat aus Oberhelfenschwil. Doch da der Gemeinderat sich weiterhin für die Strategie der Eigenständigkeit von Oberhelfenschwil entschieden hatte, wählt auch die CVP Oberhelfenschwil diesen Weg. Dennoch verschliesse man sich für die Zukunft einem gemeinsamen Weg nicht, sagte Bruno Gubser.

Feld nicht anderen überlassen

Etwas, das einmal verschwunden sei, könne nicht mehr so leicht zurückgeholt werden, leitete Bruno Gubser die Gründungsversammlung der CVP Neckertal ein. Eine Vereinigung der ehemaligen Ortsparteien von Mogelsberg und St. Peterzell sei wichtig, denn die Ortspartei leiste die Basisarbeit in der Politik, vertrete Interessen und bereite Wahlen und Abstimmungskämpfe vor, sagte Bruno Gubser. «Ohne Ortspartei keine Mitglieder», brachte er es auf den Punkt.

In einer Umfrage bei den Mitgliedern der Ortspartei habe er den Wunsch für eine CVP Neckertal herausgehört. Aussagen wie, «die CVP im Neckertal muss beibehalten werden» und «man könne doch das Feld nicht einfach der FDP oder der SVP überlassen», hätten ihn in seinem Vorhaben bestätigt.

Am Montagabend versammelten sich als Ergebnis 17 Mitglieder zur Neugründung der CVP Neckertal. Unter ihnen auch Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz.

Als Gäste fanden sich der CVP-Kantonsrat und Präsident der CVP Toggenburg Andreas Widmer, sowie die Spitze der CVP St. Gallen mit dem Präsidenten Jürg Frei und dem Sekretär Lukas Schmucki an der Gründungsversammlung ein. Andreas Widmer gratulierte der CVP Neckertal und unterstrich deren Wichtigkeit: «Wir im Thurtal haben die CVP Neckertal manchmal fast etwas vergessen. Doch die CVP Neckertal ist wichtig innerhalb der CVP Toggenburg.

» Er gratulierte zum Mut, für die eigene Meinung auch öffentlich gerade zu stehen.

Dreierpräsidium

Das Co-Präsidium der CVP Neckertal setzt sich aus der Gemeinderätin Ruth Ziltener, St. Peterzell, Joseph Senn, Wolfensberg, sowie Bruno Gubser, Oberhelfenschwil, zusammen. Das erste Ziel der CVP Neckertal ist, näher an die Basis zurückzukehren und neue Mitglieder zu gewinnen.

Zudem möchte man auch bei zukünftigen Wahlen in Gemeinde- und Schulbehörden mit Kandidaten auftreten. Ein zweiter Sitz im Gemeinderat Neckertal wird angestrebt.

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