Ohne Medaille wegen Sturz

Kein Wettkampfglück hatte die Zeitfahren-Fünfte Ramona Forchini (Wattwil) im WM-Strassenrennen von Limburg (Ho). Sie gehörte zwar im Finale der Spitzengruppe an und hielt auch am berüchtigten Cauberg in Valkenburg mit, doch ein Sturz beendete in der letzten Rennphase die Medaillenträume.

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Der Wattwiler Lukas Stähli lief am Greifenseelauf in der Kategorie M30 auf Rang 13. (Bild: Urs Huwyler)

Der Wattwiler Lukas Stähli lief am Greifenseelauf in der Kategorie M30 auf Rang 13. (Bild: Urs Huwyler)

Kein Wettkampfglück hatte die Zeitfahren-Fünfte Ramona Forchini (Wattwil) im WM-Strassenrennen von Limburg (Ho). Sie gehörte zwar im Finale der Spitzengruppe an und hielt auch am berüchtigten Cauberg in Valkenburg mit, doch ein Sturz beendete in der letzten Rennphase die Medaillenträume. Mit über drei Minuten Rückstand blieb der bikenden Strassenfahrerin nur Rang 57. Ramona Forchini erging es damit wie unzähligen andern WM-Teilnehmern, die durch einen Defekt oder einen (Massen)Sturz aus der Entscheidung kippten.

BIKE

101 Kilometer geradelt

Etwas länger radelte Ausdauersportler Guido Rüthemann (Mosnang) am Iron Bike Race in Einsiedeln durch die hügelige Gegend. 101 Kilometer lang war die Strecke, während 6:32.32 genoss der 52 Jahre alte Biker den sonnigen Sonntag. In der Kategorie der etwas älteren junggebliebenen Männer schaute schliesslich Rang 14 heraus.

TISCHTENNIS

Rang sechs für Aschwanden

Eine 6:8-Niederlage gegen Sindelfingen kassierte Rahel Aschwanden (Bütschwil) in der deutschen Regionalliga Süd (dritthöchste Spielklasse) mit dem ESV Weil am Rhein im ersten Heimspiel der Saison. Die intern als Nummer 1 gesetzte Toggenburgerin verlor ein Einzel und das Doppel, gewann jedoch die anderen beiden Einzel. Nach drei Partien liegt das «Team Aschwanden» mit einem Punkt im Mittelfeld auf Platz 6.

LAUFSPORT

Lukas Stähli wird 13.

12 554 Läuferinnen und Läufer erreichten am 33. Greifenseelauf in Uster das Ziel. Die Königsstrecke blieb der Halbmarathon (21.1 Kilometer), der als Schweizer Meisterschaft (SM) gewertet wurde. Bei den Männern rannten 5399 in- und ausländische Teilnehmer um den See. Lukas Stähli (Wattwil) klassierte sich in der Overall-Wertung hinter Afrikanern aus Kenia, Eritrea, Äthiopien, Ukrainern und Italienern auf Rang 29 (1:10.57). In der Kategorie «M30» reichte die Zeit für Position 13.

1:41.06 benötigte die 1993 geborene Juniorin Irina Raschle (St. Peterzell). Ihr Kilometerschnitt von 4 Minuten und 47 Sekunden ergab Platz 8 (U20) in der SM-Wertung. Wird die Gesamtwertung betrachtet, scheint Irina Raschle (223.) acht Sekunden und einen Rang vor der nach Jona «ausgewanderten» Toggenburgerin Petra Scheiwiller auf.

Schneller unterwegs war der 50jährige Christoph Appius (Wattwil). Rang 14 in 1:26.02 war für den begeisterten Langläufer im Vorwinter eine starke Leistung. U20-Langstreckler Remo Baumann (Wattwil) benötigte 1:33.03 (15.). Wie schnell das Mittelalter über längere Distanzen unterwegs ist, zeigt ein Vergleich: Baumann erreichte das Ziel als Nummer 727. Tim Ruprecht (Nassen/21.) war in der gleichen Kategorie sechs Minuten länger unterwegs. Ergab gesamthaft Position 1420.

An die 10 Kilometer-Distanz wagte sich Fadri Steiner (Wattwil). Seine 37.19 war die viertschnellste Zeit in der Kategorie (U20). Insgesamt legten 13 Konkurrenten die Strecke schneller zurück. Eine weitere Top-20-Klassierung lieferte Kristina Lehmann (Wattwil) über 10 000 Meter (1:01.14/18.).

SCHIESSEN

Mosnang schafft Ligaerhalt

Die siebtklassierten NLA-Kleinkaliberschützen aus Mosnang haben sich in der Auf-/Abstiegsrunde im bernischen Schwadernau den Ligaerhalt in der Besetzung Josef Baumann (593), Michael Klein (593), Martin Gyger (590), Roland Gyger (588), Martin Vincenz (585), André Waser (579), Hanspeter Widmer (581) und Philipp Metzger (579) gesichert. NLB-Gruppensieger Thörishaus lag zwar in der Entscheidung vor dem A-Ligisten, doch der nie gefährdete zweite Rang reichte schliesslich aus, um die Klasse zu halten.

SKISPRINGEN

Vom Winde verweht

Sabrina Windmüller vom SSC Toggenburg verpasste in Kasachstan eine Top-10-Klassierung. Am ersten Tag flog sie auf Rang 15,24, Stunden später wurde es bei 18 Starterinnen Platz elf. Klubkollege Simon Ammann erging es in Abwesenheit einiger Weltklassespringer nur unwesentlich besser (5./18.). Wobei am zweiten Tag der Finaldurchgang wegen des starken Windes abgesagt werden musste.

MOTOCROSS

Scheiwillers sind dabei

Mit den Rängen 4 und 10 belegte Adrian Scheiwiller (Ulisbach) beim Motocross in Amriswil Platz fünf im Tagesklassement (Inter MX2) und war damit der Schnellste aus dem Gebrüder-Trio. Im zweiten Lauf gewann Cyrill (8.) nach einem ziemlich verpatzten 1. Durchgang (24.) das Familienduell knapp vor Adrian und dem dicht folgenden Roman (11.). Elf Piloten schafften 14 Runden. Die Scheiwillers gehörten dazu. In der Saison-Gesamtwertung scheinen Cyrill (7.), Adrian (9.) und Roman (20.) im erweiterten Spitzenfeld auf. Urs Huwyler