Oh nein, Herr Bosshard

Oh ja, Herr Bosshard, ich finde es auch eine Sauerei. Und damit meine ich die Umstände, die zu Ihrem Leserbrief führten. Auch ich erinnere mich mit Wehmut an die Zeit, als am Radio die Appenzeller Zeitung in einem Atemzug mit Zeitungen wie der NZZ als prominente Pressestimmen zitiert wurde.

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Oh ja, Herr Bosshard, ich finde es auch eine Sauerei. Und damit meine ich die Umstände, die zu Ihrem Leserbrief führten. Auch ich erinnere mich mit Wehmut an die Zeit, als am Radio die Appenzeller Zeitung in einem Atemzug mit Zeitungen wie der NZZ als prominente Pressestimmen zitiert wurde. Und dann zeigt diese unsere Zeitung den Mut, himmelschreiende Zustände offenzulegen und die Betroffenen bzw. eben Verursacher an den Pranger zu stellen und Sie reden von Boulevardpresse. Und, oh nein, Herr Bosshard. Hier schreibt nicht der Neid! Hier schreibt eine Frau in reiferem Alter, die zusammen mit ihrem Ehemann heute mit geringem Einkommen und Vermögen, dafür mit sehr hoher Lebensqualität (die in den meisten Fällen ja keinen Rappen kostet) zufrieden und glücklich ist. Und die sich vermutlich genau wegen dieser Umstände ein gesundes Verhältnis zu Ethik und Gerechtigkeit bewahren konnte. Eine Frau, die vor langer Zeit in ihrer beruflichen Karriere freiwillig auf «das grosse Geld» verzichtete, sich aber seit Jahren grosse Sorgen um die immer weiter – und auch immer mehr nach unten – grassierende Gier nach Geld und alle damit zusammenhängenden Ungerechtigkeiten macht. – Dass sich «einfache» Leser Ihres Leserbriefes die Frage stellen, in welcher Liga Sie eigentlich spielen, lässt sich wohl nicht vermeiden.

Elsi Fuchs-Frischknecht,

Lachen 742,

9428 Walzenhausen

Eine PUK für nichts!

Viele Politiker sind der Meinung, dass eine PUK zu prüfen sei, diese aber keine neuen Erkenntnisse an den Tag bringen würde. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Es ist doch unsinnig, Gelder für eine Kommission aufzuwenden, die schlussendlich nichts bringt und nur noch weitere Steuergelder verschlingt!

Vielmehr sollte der Scheinwerfer einmal auf die vielen guten und motivierten Mitarbeitenden der beiden Spitäler und des Psychiatrischen Zentrums fallen. Sie machen tagtäglich einen tollen Job zum Wohle der Patientinnen und Patienten.

Patrick Messmer, Blattenstrasse 18, 9052 Niederteufen