Offener Brief an Monica Sittaro-Hartmann

Zur Kantonsratswahl in Teufen Liebe Mo

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Zur Kantonsratswahl in Teufen

Liebe Mo

Als Du Deinen Rücktritt aus dem Gemeinderat Teufen bekanntgegeben hast, habe ich dies sehr bedauert. Du hast eine geradlinige, konsequente Linie eingehalten und Dich nie gescheut, Dinge beim Namen zu nennen, auch wenn es nicht immer alle gern gehört haben. Umso mehr habe ich mich über Deinen Entschluss gefreut, nun für den Kantonsrat zu kandidieren. Ich bin überzeugt, dass Du in diesem Gremium eine überzeugende Rolle wirst spielen können, dass Du Dich für die Belange aller Einwohnerinnen und Einwohner von Teufen einsetzen wirst, und dass Du ganz allgemein – dank Sachkompetenz nicht nur in Belangen von Erziehung, Bildung und Kultur – eine echte Bereicherung darstellen wirst. Ich drücke Dir die Daumen und wünsche viel Erfolg am 3. April!

Gianni Escher

Bündtstrasse 2, 9053 Teufen

SP macht Energiepolitik mit Weitsicht

Eine ausreichende Stromversorgung ist für die Wirtschaft und die privaten Haushalte unverzichtbar. Aber weil Atomkraftwerke zu gefährlich sind, müssen die Weichen jetzt neu gestellt werden, und zwar in Richtung erneuerbare Energien. Die SP Appenzell Ausserrhoden hat schon lange vor der Öl-Katastrophe im Golf von Mexico und dem aktuellen Atom-GAU in Japan darauf hingewiesen, dass ein Umdenken dringend erforderlich ist. Die parteiinterne Arbeitsgruppe Ökologie hat im letzten Jahr eine gutbesuchte vierteilige öffentliche Veranstaltungsreihe unter dem Titel «Was kommt nach Öl, Gas und Atom» durchgeführt. Im Kantonsrat hat sich die SP-Fraktion für die verstärkte Förderung der erneuerbaren Energien eingesetzt.

Die SP Schweiz hat mit der Cleantech-Initiative einen Plan für den geordneten und koordinierten Ausstieg aus den gefährlichen und im Falle des Öls auch in absehbarer Zeit erschöpften Energien bereits vor einem Jahr lanciert. Diese Initiative hat den Atom-Ausstieg bis spätestens 2030 und den Umstieg auf erneuerbare Energien in Verbindung mit effizienterer Energienutzung zum Ziel. Beim Unterschriftensammeln in mehreren Ausserrhoder Dörfern hat sich gezeigt, dass die Initiative bei den Stimmberechtigten auf grosse Sympathie stösst.

Wenn Sie der Meinung sind, dass auch der Kanton Appenzell Ausserrhoden, der heute seinen Strombedarf zu rund 75 Prozent mit Atomstrom deckt, mehr Verantwortung für die nachkommenden Generationen übernehmen muss, dann wählen Sie am 3. April die Kandidatinnen und Kandidaten der SP in den Ausserrhoder Kantonsrat. Die SP ist sich bewusst, dass man nicht von heute auf morgen komplett auf erneuerbare Energien umstellen kann. Aber sie setzt sich weiterhin mit Nachdruck dafür ein, dass auch in Appenzell Ausserrhoden die Weichen richtig gestellt werden.

Vielen Dank für Ihre Stimme.

Yves Noël Balmer,

Präsident SP AR