Ökologische Rückzugsgebiete

AUSSERRHODEN. Wer in diesen Herbsttagen durch Appenzell Ausserrhoden wandert, entdeckt immer wieder ungemähte Flächen in Streuewiesen. Dies geschieht mit Absicht und verfolgt einen ökologischen Zweck, teilt das kantonale Bau- und Umweltdepartement mit.

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AUSSERRHODEN. Wer in diesen Herbsttagen durch Appenzell Ausserrhoden wandert, entdeckt immer wieder ungemähte Flächen in Streuewiesen. Dies geschieht mit Absicht und verfolgt einen ökologischen Zweck, teilt das kantonale Bau- und Umweltdepartement mit. Landwirte bewirtschafteten einen Teil ihres Landes als sogenannte ökologische Ausgleichsflächen. Als Beispiel werden Flachmoore genannt, die als Streuewiesen einmal jährlich im Herbst gemäht werden. Auf diesen Ausgleichsflächen wachsen, wie es weiter heisst, nicht nur zahlreiche, zum Teil sehr seltene Pflanzen, sondern sie bilden auch Lebensraum für eine Vielzahl von Insekten. Wird nun im Herbst nicht die ganze Streue gemäht, so verbleiben wichtige Rückzugs- und Überwinterungsgebiete für Insekten, ihre Larven und Eier.

Die Landwirtschaft leistet laut Mitteilung dadurch einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung und Vernetzung von Lebensräumen für seltene Insekten wie zum Beispiel Schmetterlinge. (pd)